Die Johanniter in Kenia
Darum sind wir vor Ort
Kenia ist immer wieder von Katastrophen wie Dürren, Heuschreckenschwärmen und wiederkehrenden Überflutungen betroffen. Vor allem die Landbevölkerung und die Nomaden leiden unter den Folgen dieser Naturkatastrophen. Dabei ist der Mangel an Nahrung nur eines der vielen Probleme, mit denen die Bevölkerung zu kämpfen hat. Die Verfügbarkeit von Trinkwasser und sanitären Anlagen ist oft unzureichend und viele Menschen haben darüber hinaus keinen Zugang zu einer grundlegenden Gesundheitsversorgung.
Neben klimatischen Extremen sieht sich das Land mit einer hohen Zahl an Geflüchteten aus dem Südsudan, Somalia und anderen afrikanischen Ländern konfrontiert. Diese leben zumeist in Flüchtlingslagern unter oft prekären Bedingungen.
So helfen wir in Kenia
Unser Engagement in Kenia begann während der Dürrekatastrophe 2011. Aufgrund der extremen Trockenheit war für Millionen von Menschen nicht mal eine Mahlzeit pro Tag gesichert. Im besonders betroffenen Nordwesten des Landes unterstützten wir zunächst Nomaden-Gemeinden mit Nothilfemaßnahmen.
Seitdem haben wir unsere Hilfen ausgeweitet und unterstützen Menschen in den betroffenen Regionen dabei, eine nachhaltige und klimaangepasste Landwirtschaft zu betreiben, neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen und zu verstetigen, ihr Einkommen durch Spargruppen zu vermehren und bei der Sicherstellung der Wasserversorgung für Viehhaltung, Landwirtschaft und Haushalt.