Eine junge Mutter wartet in Mosambik auf die Behandlung in einer mobilen Klinik.
Für gesunde globale Beziehungen
Die Liebe zum Menschen, die Gesundheit jedes Einzelnen und die Beziehungen miteinander liegen uns am Herzen. Wir unterstützen Menschen mit dem, was sie für ein gesundes und gutes Leben brauchen. Dafür knüpfen wir mit lokalen Partnerorganisationen ein starkes Netzwerk, das Menschen in Krisen und Katastrophen auffängt. Wir glauben an die Kraft der Menschlichkeit und unterstützen die am stärksten Betroffenen zu ihren Bedingungen.
Gemeinsam für Menschlichkeit
Wir schützen und unterstützen Menschen in Kriegs- und Krisengebieten sowie nach Katastrophen. Unser Ziel ist es, die Gesundheit, Widerstandsfähigkeit, sowie Ernährung und Einkommen der Menschen in den Gemeinden, in denen wir arbeiten, zu erhalten und zu stärken. Wir entwickeln unsere internationalen Projekte gemeinsam mit den lokalen Gemeinden auf Grundlage ihrer Bedarfe und Besonderheiten. Dabei arbeiten wir mit lokalen Partnerorganisationen zusammen, um größtmögliche Wirkung für Menschen zu erreichen, die Unterstützung benötigen.
In Gaza und im Libanon haben durch den Krieg hunderttausende Menschen ihre Lebensgrundlage verloren. Vieles ist zerstört, Lebensmittel, Medikamente und Gesundheitsversorgung sind knapp. Wir unterstützen die Menschen in beiden Ländern.
Nach dem schweren Erdbeben im März 2025, bei dem Tausende ums Leben kamen oder verletzt wurden, unterstützten wir die Gesundheitsversorgung in der betroffenen Region Mandalay mit mobilen Klinken.
Seit mehr als drei Jahren herrscht Krieg im Sudan. Hunderttausende sind vor der Gewalt in den Südsudan geflohen. Dort sind Nahrung und Hilfsgüter knapp. Wir unterstützen die Menschen unter anderem mit Maßnahmen gegen Unterernährung.
Seit dem Beginn des vollumfänglichen Krieges 2022 sind wir in der Ukraine aktiv. Wir verteilen Hilfspakete, setzen Häuser und Infrastruktur instand und bringen Menschen in Sicherheit. Zukünftig liegt unser Fokus auf der medizinischen Versorgung.
Die Bundesregierung hat die Mittel für humanitäre Hilfe seit 2022 um 70 Prozent gekürzt. Doch die Bedarfe der Menschen nehmen weltweit zu. Wir setzen uns dafür ein, dass Deutschland seiner Verantwortung für Menschen in Not gerecht wird.
Die Arbeit mit Partnerorganisationen ist ein zentraler Grundsatz unserer Arbeit. Auch 2025 haben daran gearbeitet, die Beziehungen zu ihnen fair zu gestalten und ihre Kapazitäten auszubauen.
Seit 2026 arbeiten wir wegen veränderter Bedingungen in einer neuen Struktur. Die Vorbereitungen haben das vergangene Jahr geprägt. Konkret bedeutet das: mehr Verantwortung für unsere Länderbüros und ein stärkerer Fokus auf bestimmte Regionen.
2025
Die Johanniter-Auslandshilfe auf einen Blick
1.375.356
Menschen
haben wir 2025 mit unseren Programmen erreicht.
19
Projektländer
im Jahr 2025
65
Projekte
haben wir weltweit umgesetzt.
314
Mitarbeitende
waren hauptamtlich für die Auslandshilfe tätig.
80
Prozent
nationale Mitarbeitende in unseren Länderbüros
50
Partnerorganisationen
haben mit uns die Projekte geplant und durchgeführt.
53
Prozent
unserer humanitären Mittel gingen direkt an lokale Organisationen.
Übersicht unserer Projekte
Weltweit aktiv
Die Auslandshilfe hat 2025 Menschen in 19 Ländern unterstützt.
Projektländer, Partner und Menschen, die wir erreicht haben
Projektländer: Ecuador, Kolumbien
4 Partner
6.583 Menschen mit unseren Projektenerreicht
Projektländer: Ukraine, Republik Moldau
4 Partner
184.532 Menschen erreicht
Projektländer: Südsudan, Uganda, DR Kongo, Kenia, Somalia, Mosambik
Globale Krisen, drastische Kürzungen: Dank Strukturanpassungen unterstützen wir weiterhin verlässlich Menschen in Not weltweit.
Neue Wege für wirksame Hilfe
Menschen in Krisen unterstützen
Das Jahr 2025 war für Menschen weltweit von den Folgen von Kriegen und Naturkatastrophen geprägt. Betroffene benötigen dringend Unterstützung. Aufgrund politischer Entscheidungen wird es jedoch schwieriger, sie mit dem zu versorgen, was sie benötigen. Die Bundesvorstandsmitglieder Thomas Mähnert und Oliver Meermann erklären, was das für unsere Arbeit im vergangenen Jahr bedeutet hat und wie wir innerhalb der Organisation auf veränderte Bedingungen reagiert haben.
Durch strategische Anpassungen und eine neue Struktur stellen wir sicher, dass unsere Arbeit auch weiterhin Wirkung für die Menschen erzielt, die Unterstützung benötigen.
Thomas Mähnert und Oliver Meermann, Johanniter-Bundesvorstand
Wir helfen Menschen in Krisen mit Gesundheit, Nothilfe, Einkommen und Ernährung. So sichern wir ihr Überleben und stärken Gemeinden.
Für gesunde globale Beziehungen
Für starke Gemeinden
Die Johanniter-Auslandshilfe hat mit ihren weltweiten Aktivitäten im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen Menschen erreicht. Unser Ziel ist es, das Überleben von Menschen zu sichern, die von Katastrophen betroffen sind, und die Gesundheit, Widerstandsfähigkeit und Sicherung von Existenzgrundlagen der Gemeinden, in denen wir arbeiten, zu erhalten und zu stärken.
In diesen Bereichen haben wir uns 2025 weltweit für Menschen eingesetzt.
So haben wir mit unseren Partnern im Jahr 2025 die Lebensbedingungen der Menschen in unseren Projekten verbessert
Hilfe, die zählt
Wirkung weltweit
Im Jahr 2025 haben wir rund 21,3 Millionen Euro Spendengelder für unsere Projekte weltweit erhalten. Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst, diese Mittel zielgerichtet und planvoll einzusetzen, damit sie dazu beitragen, dass unsere Aktivitäten die bestmögliche Wirkung für die Menschen entfalten. So zum Beispiel in der Ukraine, Ecuador, Mosambik, Syrien und in Myanmar.
Wir stärken lokale Partner und teilen Verantwortung, damit humanitäre Hilfe schneller, wirksamer und nachhaltiger bei den Menschen ankommt.
Mit Respekt und Vertrauen
Partnerschaften
Der Großteil unserer Aktivitäten wird vor Ort in unseren Zielgemeinden von lokalen Partnern durchgeführt. Mit ihnen planen wir Projekte, führen sie durch und werten ihre Ergebnisse aus, um gemeinsam daraus zu lernen. Die Partnerschaft mit lokalen Organisationen ist einer der festen Grundsätze unserer Arbeit. Sie basieret auf gegenseitigem gegenseitigem Lernen, Respekt und Vertrauen und dem effizienten Einsatz von Ressourcen beider Seiten. Einige unserer Projekte enthalten Elemente, um die Kapazitäten lokaler Organisationen und Strukturen gezielt zu fördern.
Mitarbeitende gestalteten 2025 den globalen Umbau aktiv mit. Transparente Kommunikation und Schulungen stärkten zugleich das Safeguarding.
Zukunft sichern
Wandel und Schutz
2025 gestalteten unsere Mitarbeitenden den globalen Umbau aktiv mit: Transparente Kommunikation, partizipative Arbeitsgruppen und klare Feedbackschleifen schufen Orientierung und Mitbestimmung. Parallel haben wir den Schutz für alle Menschen, die mit unseren Projekten in Berührung kommen, in unserer Organisation gestärkt. Prozesse wurden verbessert, 320 Mitarbeitende geschult und die Rechenschaftspflicht erhöht, um Schutz, Vertrauen und sichere Arbeitsbedingungen zu erhalten.