Gesundheit
Im Einsatz für Gesundheit
In Krisen, Kriegen und Katastrophen ist die Gesundheitsversorgung in Gefahr. Wenn Einrichtungen zerstört sind und es an Medikamenten, medizinischem Personal, Nahrung und schützenden Hygienebedingungen mangelt, droht der Kollaps des Gesundheitssystems. Wir tragen in unseren Projektländern dazu bei, die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten.
Unser Ziel ist es, in den Gemeinden, in denen wir arbeiten, die Gesundheit und das Wohlbefinden vor allem von Kindern unter fünf Jahren, schwangeren und stillenden Frauen deutlich zu verbessern. Das erreichen wir durch den Einsatz mobiler und stationärer Kliniken, durch die Behandlung von Unterernährung und durch die Versorgung der Menschen mit sauberem Wasser. Auch die Aufklärung über Hygienemaßnahmen und Ernährung gehört zu unseren Maßnahmen, um der Ausbreitung vermeidbarer Krankheiten vorzubeugen. Die psychosoziale Versorgung ist ebenfalls in unsere Programme integriert. So wirken Prävention und Gesundheitsversorgung ganzheitlich zusammen.
In Krisen ist der Schutz der Gesundheitsversorgung von zentraler Bedeutung, um Menschenleben zu retten, Hoffnung zu geben und negativen Entwicklungen vorzubeugen, die lange nachwirken.
Kinder und Mütter im Fokus
Gaza
Im Al-Juzoor Gesundheitszentrum in Gazastadt haben Pfleger*innen und Ärzt*innen unserer Partnerorganisation Juzoor im Jahr 2025 täglich 500 Patient*innen - vor allem Schwangere, Mütter und Kinder - behandelt. Wunden wurden versorgt, übertragbare Krankheiten und Unterernährung behandelt. Die Arbeit im Krieg ist extrem herausfordernd und gefährlich, sowohl für Patient*innen, als auch für Helfende. Die medizinische Infrastruktur ist weitestgehend zerstört, militärische Angriffe dauern an und es gibt zu wenig Lebensmittel, Medikamente und Verbrauchsmaterialien. Mit unseren Partnern bauen wir Kliniken wieder auf, so dass die Menschen wieder Zugang zu Behandlungen haben.
Sichere Geburten
Afghanistan
Im Gesundheitszentrum in der Region Farza nahe Kabul in Afghanistan wurde im Dezember 2025 die kleine Halima geboren. Während der Geburt und danach wurden sie und ihre Mutter von Ärztinnen, Hebammen und Pflegerinnen liebevoll betreut. Medizinische Versorgung ist rar in der Region, vor allem für Frauen ist der Zugang aufgrund von Restriktionen erschwert. Zugleich leben sie unter Bedingungen, die sie anfällig für Krankheiten machen. Mit unseren Partnern bieten wir neben Geburtshilfe auch Aufklärungsveranstaltungen über die Vorbeugung von Krankheiten und gesunde Ernährung, Impfungen und psychosoziale Hilfe an.