Nothilfe

Nach Katastrophen, in Kriegen und Konflikten unterstützen wir Menschen mit dem Notwendigen. Zum Beispiel mit mobilen Kliniken und Evakuierungen in Myanmar und der Ukraine.

Auslandsbericht 2025

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Nothilfe

Krisen bewältigen

Hilfe in akuten Notlagen

Durch Konflikte, Katastrophen und Klimawandel ist der weltweite Bedarf an humanitärer Hilfe und Katastrophenvorsorge deutlich gestiegen. Die Johanniter‑Auslandshilfe sichert unmittelbar das Überleben nach Krisen und stärkt zugleich langfristig die Widerstandskraft betroffener Gemeinschaften.

Wenn eine Notsituation eintritt, müssen Betroffene schnell ihre Grundbedürfnisse decken, um Sicherheit und Würde zu bewahren. Gemeinsam mit lokalen Partnern sorgen wir für zeitnahe, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung und Unterstützung zur Sicherung von Lebensgrundlagen. Im Fokus stehen besonders verletzliche Menschen.

Erdbebenhilfe

Myanmar
Ein Arzt untersucht eine Frau in einer mobilen Klinik in der vom Erdbeben betroffenen Region Mandalay in Myanmar.

Am 28. März 2025 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,7 weite Teile Myanmars. Kurz danach entsandten wir eine mobile Klinik; in den Dörfern versorgten die Teams täglich rund 100 Patient*innen. Die mobilen Kliniken wurden zum Hoffnungsschimmer: sie behandelten Verletzungen, versorgten Kranke und boten psychosoziale Unterstützung. Nach Monaten von Stress und Traumata ist ein offenes Ohr oft genauso heilend wie jede Medizin.

Evakuierungen und Schutz

Ukraine
Das Leben nahe der Front ist für Familien in der Ukraine mehr und mehr von Angst und Entbehrung geprägt. Unser Partner hilft den Familien bei der Flucht und danach.

In der Ukraine kümmern wir uns um besonders schutzbedürftige Menschen in konfliktgeprägten und schwer zugänglichen Regionen. Viele Orte sind von größeren Städten abgeschnitten, Verkehrsverbindungen sind unterbrochen. Gemeinsam mit unserem Partner Eleos‑Ukraine unterstützen wir Evakuierungen aus gefährdeten Gebieten und begleiten Familien an sichere Orte, unter anderem in die drei Schutzunterkünfte des St.-Olga‑Netzwerks. Solche Evakuierungen sind oft logistisch herausfordernd, ermöglichen aber Perspektiven für einen Neuanfang. Gemeinsam mit lokalen Partnern schaffen wir Zugang zu Sicherheit, Versorgung und Begleitung — gerade für jene, die am stärksten gefährdet sind.

2025 auf einen Blick

17.017
Patient*innen
wurden in den mobilen Kliniken in Myanmar medizinisch untersucht und behandelt.
1.050
Hygienekits
wurden an betroffene Haushalte in Myanmar verteilt, wobei Familien mit schwangeren Frauen, Kindern unter fünf Jahren sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen prioritär unterstützt wurden.
400
Menschen
wurden aus Frontgebieten in der Ukraine evakuiert.