Grußwort des Bundesvorstands
Herausforderungen und Wandel
RückblickLiebe Freundinnen und Freunde der Johanniter,
das vergangene Jahr hat uns vor dramatische Herausforderungen gestellt: die anhaltenden Kriege im Sudan, in der Ukraine und im Nahen Osten, aber auch verheerende Erdbeben in Myanmar und Afghanistan sorgten für unermessliches Leid hunderttausender Menschen.
Gleichzeitig steht das humanitäre System vor tiefgreifenden Veränderungen, nicht zuletzt durch dramatische Kürzungen der Mittel für humanitäre Hilfe. So sind allein in Deutschland seit 2022 die Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit um 27 Prozent und in der humanitären Hilfe sogar um 70 Prozent gesunken.
Die Folgen sind weltweit sichtbar, so führt der Mangel an Medikamenten und Zusatznahrung, zurückgefahrene Ernährungsprogramme und geschlossene medizinische Einrichtungen dazu, dass ganze Regionen den Zugang zur Grundversorgung verlieren.
Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Auslandshilfe strategisch angepasst. Mit einer dezentralen Organisationsstruktur, klarem Fokus und verstärktem Engagement in Afrika, Asien und Europa stellen wir sicher, dass unsere Arbeit auch weiterhin Wirkung erzielt. Vor allem die Stärkung lokaler Strukturen bleibt ein Kernanliegen für mehr Nachhaltigkeit.
Wir danken allen Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Fördernden für ihr unerschütterliches Engagement. Gemeinsam bleiben wir verlässlich für die Menschen in Not.
Ihre Bundesvorstände
Thomas Mähnert & Oliver Meermann
Durch strategische Anpassungen und eine neue Struktur stellen wir sicher, dass unsere Arbeit auch weiterhin Wirkung für die Menschen erzielt, die Unterstützung benötigen.