Naher Osten
Im Nahen Osten unterstützen wir Menschen in den Bereichen Not- und Soforthilfe, Gesundheit und der Sicherung von Existenzgrundlagen.
Aktuell: Krieg im Nahen Osten
Seit den ersten militärischen Angriffen der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar sowie den darauffolgenden Gegenangriffen des Iran auf mehrere Länder der Region befindet sich der Nahe Osten in einer angespannten Kriegssituation. Die Johanniter sind mit Mitarbeitenden und Partnerorganisationen in mehreren betroffenen Ländern aktiv und verfolgen die Lage kontinuierlich.
Jordanien
Im jordanischen Amman arbeiten Mitarbeitende des Länderbüros Naher Osten sowie des Regionalbüros Europa und Asien. In der Stadt kommt es regelmäßig zu Luftalarm. Trotz der angespannten Sicherheitslage geht der Alltag der Menschen bislang weitgehend weiter, auch der Büroalltag der Johanniter wird fortgeführt.
Libanon
Im Libanon hat sich die Sicherheits- und politische Lage durch Angriffe Israels auf die Hisbollah in den letzten Tagen deutlich verschlechtert. Über 500.000 Menschen sind auf der Flucht und suchen Schutz in weniger betroffenen Regionen des Landes. Gleichzeitig kommt es zu Luftangriffen im Südlibanon sowie in den südlichen Vororten von Beirut.
Viele Menschen schlafen in ihren Autos, Parks oder auf der Straße. Nur ein Bruchteil von ihnen findet Platz in den zu Verfügung gestellten Notunterkünften.
Zehntausende syrische Geflüchtete sind allein in den letzten Tagen zurück nach Syrien gekehrt.
Wir werden gemeinsam mit unserem Partner SAMS mobile medizinische Teams einsetzen, die die Versorgung der Vertriebenen in der Bekaa-Ebene und in der Region Mount Libanon sicherstellen.
Außerdem werden Suppenküchen unseres Partners MAPS die Geflüchteten mit warmen Mahlzeiten versorgen.
Die Johanniter haben 300.000 Euro für diese Nothilfemaßnahmen bereitgestellt.
Palästina
Im Westjordanland setzen Partnerorganisationen der Johanniter ihre Projektarbeit trotz erheblicher Einschränkungen durch Angriffe und Bewegungsbeschränkungen fort. In Gaza leisten Partner weiterhin medizinische Hilfe. Die aktuelle instabile Lage droht jedoch die bereits sehr schwierigen humanitären Bedingungen weiter zu verschärfen.
Die Johanniter stehen in engem Austausch mit ihren Teams und Partnerorganisationen in der Region und beobachten die Entwicklung der Lage, um bei Bedarf schnell zusätzliche humanitäre Hilfe leisten zu können