Michaela Klausen hat den Posten als Ortbeauftragte übernommen

Marc Lüpkemann - Landesbergen, 14. Februar 2020

Seit 32 Jahren prägt die Johanniter-Unfall-Hilfe das Leben von Michaela Klausen am Freitag, 21. Februar wird Sie in einer Feierstunde zur Ortsbeauftragten in der Landesberger Kirche ernannt. Foto: Nikol Kahle

Die Johanniter-Unfall-Hilfe prägt seit 1988 ihr Leben. Zu den Johannitern kam die engagierte Fachärztin für Anästhesiologie aus Spaß an der Gemeinschaft in einer großen starken Gruppe nach einem Abend in der Jugendgruppe.

„Angefangen hat alles mit einem Erste-Hilfe Kursus bei Udo Friedmann im Landesberger Gemeindezentrum“, erzählt Michaela Klausen. Hierdurch wurde ihre Leidenschaft zur Medizin geweckt. Es folgten Rettungswachenpraktika auf den Lehrrettungswachen in Wunstorf und Langenhagen und der feste Entschluss Medizin zu studieren entstand. Hierzu musste zuvor noch am Weser-Kolleg Minden das Abitur nachgeholt werden. Ihr Medizinstudium absolvierte die verwurzelte Landesbergerin an der Medizinischen Hochschule in Hannover. Auch ihren langjährigen Ehemann Oliver Klausen lernte die sympathische Ärztin auf einem gemeinsamen Sanitätseinsatz in Hooksiel an der Nordsee kennen.

Als Fachärztin für Anästhesie mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin steht Klausen im OP, auf dem Notarzteinsatzfahrzeug oder auf der Intensivstation des Johannes Wesling Klinikum in Minden täglich ihre Frau.

Seit 2009 lenkte sie zudem als Ortsverbandsärztin die medizinischen Geschicke der Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) in Landesbergen und Hoya und engagiert sich in der internen Ausbildung. Zudem ist die sportliche 47-Jährige im September 2019 als Ortsbeauftragte in die Fußstapfen ihres Vorgängers Walter Busse getreten.

Ihre feierliche Ernennung zur Ortsbeauftragten erfolgt mit einem Festgottesdienst am Freitag, 21. Februar, ab 18 Uhr, in der Landesberger Kirche. Neue Kraft und Ideen schöpft Michaela Klausen beim Reiten, in gemeinsamen Urlauben mit ihrem Mann Oliver und bei Aktivitäten in der Natur.