Erste Corona-Teststation am Flughafen Köln/Bonn

Köln/NRW, 27. Juli 2020

v.l.n.r.: Rüdiger Körmann (Fachbereichsleiter Einsatzdienste LV NRW), Reinhold Lapp-Scheben (Regionalvorstand RV Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen), Udo Schröder-Hörster (Mitglied im Landesvorstand NRW), Nils Kirner (Bereichsleiter Einsatzdienste RV Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen)

Gerade wird in der Politik diskutiert, inwiefern Urlaubsrückkehrer aus Corona-Risikogebieten verpflichtend direkt am Flughafen getestet werden sollten. Am Flughafen Köln/Bonn werden hierzu bereits seit einer Woche erste Erfahrungen gesammelt – und wir Johanniter sind dabei! Im Auftrag der Stadt Köln betreiben die Johanniter am Terminal 2 eine Corona-Teststation. Täglich lassen sich zurzeit rund 90 Personen - vornehmlich Rückkehrer/-innen aus Risikogebieten –, aber auch Nicht-Reisende aus der Umgebung an unserer mobilen Unfallhilfsstelle des RV Köln/Rhein-Erft-Kreis/Leverkusen auf das Virus testen.

Unter Leitung von Nils Kirner (Bereichsleiter Einsatzdienste) betreiben die Kölner Johanniter mit personeller Unterstützung aus verschiedenen Johanniter-Verbänden in NRW die Teststation – anfangs noch 12 Stunden am Tag, mittlerweile rund um die Uhr.

Das Medieninteresse ist groß. Neben diversen Kamerateams war auch schon NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zu Besuch, um sich ein eigenes Bild von der Lage zu verschaffen.

Das gilt natürlich auch für unseren Landesvorstand: Udo Schröder-Hörster besuchte am vergangenen Freitag mit Rüdiger Kömann (Fachbereichsleiter Einsatzdienste LV NRW) das Testzentrum, kam ins Gespräch mit den haupt- und ehrenamtlichen Johannitern vor Ort und war voll des Lobes: "Toll, wie schnell wir hier vor Ort die Corona-Teststation realisieren konnten! Vielen Dank an alle Beteiligten für die schnelle und flexible Umsetzung dieser sehr kurzfristigen Anfrage."
Regionalvorstand Reinhold Lapp-Scheben und Einsatzleiter Nils Kirner erklärten die Abläufe von der Registrierung über die Testung im JUH-Truck bis hin zur Ergebniszustellung an die Testanten innerhalb von 24 bis 48 Stunden.

Der zurzeit noch freiwillige Test ist seit dem Wochenende kostenlos. Reisende aus Risikogebieten können durch ein negatives Testergebnis eine zweiwöchige Quarantäne vermeiden.