Ein Fest für alle Generationen

Erkrath/Hochdahl, 05. Juli 2019

Groß und Klein, Alt und Jung feierten am 29. Juni gemeinsam das 20-jährige Bestehen des Johanniter-Hauses Erkrath unter dem Motto „Alles hat seine Zeit“. Kita-Kinder und ihre Eltern, Bewohner des Betreuten Wohnens, Besucher der Begegnungsstätte, Vertreter des Johanniter-Ortsverbands und der Johanniter-Jugend sowie Menschen aus der Nachbarschaft waren zusammengekommen, um gemeinsam zu essen und zu trinken, sich an den Darbietungen auf der Bühne und den Angeboten in der Kindertageseinrichtung zu erfreuen, den neuen Garten der Sinne und der Begegnung zu erkunden und Zeit miteinander zu verbringen.

Denn genau dazu wurde das Johanniter-Haus vor zwanzig Jahren gebaut: Es sollte ein Ort der Begegnung der verschiedenen Generationen sein, wie Christoph Simons, Ortsbeauftragter der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., in seiner Ansprache erinnerte. Und das ist es auch – mit Erfolg: Seit zwei Jahrzehnten begegnen sich Menschen aller Altersgruppen nun schon unter diesem Dach. In dieser Zeit sind viele Kinder in die Kindertageseinrichtung gekommen und zu Schulkindern geworden, viele Senioren sind ins Haus gekommen und haben es wieder verlassen, viele Gruppen der Johanniter-Jugend sind erwachsen geworden – kurz: Zahlreiche Menschen aller Altersgruppen sind in dieser Zeit im Johanniter-Haus ein- und ausgegangen.

Der Zeit widmete sich auch Kreispfarrerin Nicole Hagemann in ihrer Andacht. Sie rief dazu auf, sich zu überlegen, an welche besonderen zehn Minuten in diesem Haus man sich erinnert und stellte fest: „Es sind oft die, die man mit Herzen wahrgenommen hat.“ Sie wünschte allen noch viele solcher besonderen Momente im Johanniter-Haus – „mindestens noch einmal 20 Jahre.“

Einen Einblick in die Aktivitäten im Haus gaben die Bühnenauftritte der Kita-Kinder, der Tüchertanz der Sitzgymnastikgruppe der Begegnungsstätte und der Projektchor UHU (Unter HUndert), der sich aus Senioren und Kita-Kindern zusammensetzt. Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt gab es auch beim Kuchenbuffet, für das Kita-Eltern, Bewohner des Betreuten Wohnens und Besucher der Begegnungsstätte gebacken hatten, und Vertreter der Johanniter-Jugend betreuten den Würstchenstand. Die Zeit wiederum spielte an diesem Tag in der Kindertageseinrichtung eine wichtige Rolle: Anhand von Motto-Räumen der 70er, 80er und 90er Jahre konnte man auf Zeitreise gehen und den Kindern die verschiedensten Dinge aus dieser Zeit – von Spielzeug über Technik bis hin zu Fernsehsendungen – zeigen. Anhand von Bildern, die die Kinder von ihrer Vorstellung der Stadt der Zukunft gemalt hatten, konnte man sogar einen Blick in die Zukunft werfen. Mit Sicherheit spielt auch das Johanniter-Haus in Zukunft in der Stadt weiterhin eine wichtige Rolle!

Über das Johanniter-Haus Erkrath

Leitgedanke des Johanniter-Hauses Erkrath ist, generationsübergreifende Angebote unter einem Dach zu vereinen, um das Miteinander von Alt und Jung zu fördern. Im Johanniter-Haus befinden sich Begegnungsstätte "Alt und Jung", das Betreute Wohnen mit 23 barrierefreien Wohnungen für Senioren ab 60 Jahren sowie eine Kindertagesstätte mit Familienzentrum. Außerdem ist dort der Ortsverband Erkrath zu Hause, in dessen Räumen auch die Johanniter-Jugend ihre Gruppenstunden abhält. Das gemeinschaftliche Zusammenleben ist stark geprägt von den Angeboten der Begegnungsstätte. Jeder, gleichgültig welchen Alters und ob Bewohner des Hauses oder von außerhalb, kann an Angeboten der Begegnungsstätte teilnehmen. Programmpunkte sind z.B. Sonntagscafé, gemeinsames Mittagessen mit Kindern der Kindertagesstätte, Gesellschaftsspiele, Sitzgymnastik, Gedächtnistraining, Fremdsprachengruppen und vieles mehr. Auch die Feste des Jahreskreises werden in fröhlicher Runde vorbereitet und gefeiert. So ist das Johanniter-Haus ein Ort, an dem sich die Generationen treffen und gemeinsame Anknüpfungspunkte schaffen.