05.08.2025 | First Responder Burg (Spreewald)

20 Jahre Lebensretter im Spreewald

Ehrenamtliche First Responder feiern Jubiläum

Nach einem Unfall, einem Herzinfarkt oder einem Schlag-anfall entscheidet jede Minute über Leben und Tod. Seit nunmehr 20 Jahren leisten die ehrenamtlichen First Responder der Südbrandenburger Johanniter in und um Burg (Spreewald) einen unverzichtbaren Beitrag zur Notfall-versorgung in der Region. Am 05. August feiern die Johanniter dieses besondere Jubiläum – und blicken zurück auf zwei Jahrzehnte voller Einsätze, Adrenalin und Menschlichkeit.

Warum sind First Responder so wichtig?

Der Spreewald ist eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Regionen für den Rettungsdienst. Die weitläufige Spreewaldregion rund um den Kurort Burg ist geprägt von zahlreichen Wasserarmen, verstreuten Dörfern und abgelegenen Straßen. Wenn der örtliche Rettungswagen bereits im Einsatz ist, entstehen für Rettungsfahrzeuge aus anderen Orten oft sehr lange Anfahrtszeiten. In solchen Situationen machen die First Responder den entscheidenden Unterschied:

  • Einsatzbereit rund um die Uhr
  • Alarmierung parallel mit dem Rettungsdienst durch die Leitstelle Lausitz
  • innerhalb weniger Minuten vor Ort

Mit bis zu 130 Einsätzen pro Jahr werden die First Responder im Schnitt alle drei Tage alarmiert – egal ob werktags, am Wochenende, bei Tag oder Nacht.

Ehrenamt mit Herz und Verantwortung

Hinter dem Dienst steht ein komplett ehrenamtliches Team aus bis zu 15 engagierten Einsatzkräften, von erfahrenen Sanitätern bis hin zu ausgebildeten Notfallsanitäterinnen. Sie alle investieren ihre Freizeit, um Menschen in Not schnellstmöglich zu helfen. Dieses Ehrenamt bedeutet mehr als ein paar Stunden im Monat:

  • Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft mit Melder in der Tasche
  • Einsätze, die emotional und körperlich fordern
  • Regelmäßige Schulungen, um auf dem neuesten medizinischen Stand zu bleiben

„Unser Dank gilt neben der Unterstützung durch das Amt und die Gemeinde Burg (Spreewald) sowie regionalen Unternehmen, allen Helferinnen und Helfern, die seit 20 Jahren unermüdlich Verantwortung übernehmen und für die Menschen bei medizinischen Notfällen in der Spreewaldregion im Einsatz waren. Wir machen das aus Überzeugung. Es ist ein unglaubliches Gefühl, wenn man weiß: Ohne unsere Einsatzkräfte hätte der Patient vielleicht keine Chance gehabt“, betont Andreas Berger-Winkler, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter Südbrandenburg.

„Wir wollen am 5. August nicht nur feiern, sondern auch zeigen: Ehrenamt ist der Puls der Gesellschaft – ohne Menschen, die sich engagieren, wäre unser Miteinander ein anderes.“

Gemeinsam für die Zukunft

Die Arbeit der First Responder ist rein ehrenamtlich und wird nicht durch öffentliche Mittel finanziert. Für Ausrüstung, Einsatzfahrzeuge und medizinisches Material sind die Johanniter deshalb auf Spenden angewiesen, um auch in den kommenden Jahren zuverlässig einsatzbereit zu bleiben.

First Responder Burg (Spreewald)

Für die Beschaffung medizinischen Verbrauchsmaterials, die Fahrzeugunterhaltung sowie die Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer benötigen wir Spenden- und Fördergelder.

First Responder Burg (Spreewald)

Für die Beschaffung medizinischen Verbrauchsmaterials, die Fahrzeugunterhaltung sowie die Fortbildung der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer benötigen wir Spenden- und Fördergelder.