28.03.2025 | Dienststelle Ortsverband Hildesheim

BFD bei den Johannitern

Torsten Bayer, Fachbereichsleiter Soziale Dienste, berichtet über die Vorzüge eines Bundesfreiwilligendienstes.

Ein Mann lehnt sich auf einen Johanniterwagen

„Immer wieder werde ich gefragt: Lohnt sich ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Bundesfreiwilligendienst wirklich? Gibt es junge Menschen, die sich nach der Schule darauf einlassen? Meine Antwort ist ganz klar: Natürlich, das ist gar nicht so selten“, erklärt Torsten Bayer, Fachbereichsleitung Soziale Dienste im Ortsverband Hildesheim.

„Viele wissen nach der Schule noch gar nicht, wo es hingehen soll. Manche hatten schon immer ein Herz für soziale Arbeit, andere wollen einfach etwas Sinnvolles tun oder sich ausprobieren. Ein FSJ oder BFD bei den Johannitern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Strukturen kennenzulernen und persönlich zu wachsen.

Besonders spannend finde ich, wie unterschiedlich die Erfahrungen sind. Gerade beim Hausnotruf erleben unsere Freiwilligen alles – von harmlosen Fehlalarmen bis hin zu echten Notfällen, in denen Menschen reanimiert werden müssen. Solche Erlebnisse prägen und machen stark. Ich sehe oft, wie junge Menschen zu uns kommen, noch etwas unsicher – und nach 12 oder 18 Monaten mit ganz neuem Selbstvertrauen und Klarheit für ihren weiteren Weg weiterziehen.“