05.01.2021

Das Cottbuser Impfzentrum ist am 5. Januar in Betrieb genommen worden

Start ist ruhiger als geplant verlaufen.

In Cottbus ist heute das Impfzentrum in der Messehalle an den Start gegangen. Jens Rohloff von der Johanniter-Unfall-Hilfe ist der neue Chef in der Messehalle. Er hat die operative Leitung des Zentrums übernommen. „Wir haben einen ruhigen Start“, erklärt er. Zwei Impfstrecken haben seit heute ihre Arbeit aufgenommen.

Laut der Impf-Verordnung erhalten zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohner von Pflegeheimen die Corona-Impfung. Allein diese Bevölkerungsgruppe macht in Brandenburg fast 200.000 Menschen aus. Einen Anspruch auf die Impfung hat derzeit aber auch das Personal von Pflegeeinrichtungen sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind.

Die Impfkapazität muss in den nächsten Wochen also deutlich hochgefahren werden. Jens Rohloff sagt angesichts der 70 Besucher des Impfzentrums am ersten Tag. „Wir können uns in Ruhe finden und einspielen.“ Der Umgang mit dem Impfstoff sei mittlerweile vertraut. „Wir sind seit Ende Dezember mit den mobilen Impfteams unterwegs“, erklärt der Leiter. „Dabei waren wir in Pflegeheimen mit 100 und mehr Bewohnern. Dabei haben wir gute Erfahrungen gemacht.“