09.02.2021

„Der Unimog kommt durch“

Gelände-Krankentransportwagen des Johanniter-Ortsverbandes Bielefeld im Einsatz auf der A2 und in der Stadt Bielefeld

Foto: ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH, mit freundlicher Genehmigung

Der Winter kam mit Macht – zu Beginn der zweiten Februarwoche fielen in der Region Ostwestfalen bis zu 40 Zentimeter Schnee, begleitet von heftigen Windböen und Temperaturen im Frostbereich. Folge des extremen Wetters waren unpassierbare Straßen.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Ortsverbands Bielefeld der Johanniter-Unfall-Hilfe kamen mit ihren geländegängigen Krankentransportwagen (KTW-GL) zu mehreren Einsätzen. Bereits am Montagmorgen hatte die Feuerwehr Bielefeld zwei der „Unimogs“ angefordert. Ein Fahrzeug  unterstützte mit drei ehrenamtlichen Kräften die Rettungswache 7 der ASB DRK JUH Rettungsdienst Bielefeld gGmbH. Ein weiteres Fahrzeug war zur Bergung von witterungsbedingt festgefahrenen Einsatzfahrzeugen eingesetzt.

In der Nacht zum Dienstag staute sich auf der A2 am „Bielefelder Berg“ der Verkehr bis zu 70 Kilometer. Auch hier war ein Unimog der Bielefelder Johanniter im Einsatz: Neben der Verpflegung der Einsatzkräfte an der Autobahn versorgten die Helferinnen und Helfer mit ihrem geländegängigen Fahrzeug liegengebliebene PKW mit Treibstoff. „Unsere Hilfe war dringend notwendig“, sagt Walter Kolditz vom Ortsverband Bielefeld, „Die PKW-Fahrer hatten teilweise für Stunden ihre Heizung an, da ging der Sprit natürlich zur Neige – und das bei Minustemperaturen“ .

Die Vorteile der Fahrzeuge zeigten sich in der extremen Wetterlage deutlich: „Selbst bei Schneeverwehungen von anderthalb Metern Höhe – der Unimog kommt durch.“, betont Walter Kolditz.