10.04.2026 | Johanniter GmbH

Dr. med. Dr. Markus Gantert: leitet den Bereich Medizinmanagement und -strategie der Johanniter GmbH

Mit Dr. med. Dr. Markus Gantert haben die Johanniter einen engagierten Mediziner mit Managementkompetenz für die Leitung des Bereiches Medizinmanagement und -strategie gewonnen. Zum 1. April begann er seine Tätigkeit bei den Johannitern.

Seine bisherigen beruflichen Erfahrungen weisen verschiedene Facetten von Krankenhausträgerschaften und medizinischer Versorgung auf. 25 Jahre lang arbeitete und publizierte er wissenschaftlich. Die zweite Promotion (PhD) schloss Markus Gantert an der Universität Maastricht / Niederlande ab. Das Studium der Humanmedizin absolvierte er an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i. Br.

Während seiner ärztlichen Laufbahn arbeitete er an mehreren Universitätskliniken, zuletzt am Universitätsklinikum Münster, wo er in der Stabsstelle des Ärztlichen Direktors das medizinisch-strategische Management mitorganisierte. Die Schwerpunkte seiner Arbeit lagen hier u. a. bei den Themen Ambulantisierung, Lateralisierung und Regionalisierung. In seinem Fachbereich der Frauenheilkunde erlangte der Mediziner zahlreiche Zusatzqualifikationen und Schwerpunktbezeichnungen und war auch neun Jahre als Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe tätig.

Die Krankenhausreform und weitere anstehende Reformen im Gesundheitswesen werden ihn auch bei den Johannitern beschäftigen. „Durch die Allokation der Leistungsgruppen wird weniger das Konkurrieren um Fallzahlen als vielmehr das Miteinander von verschiedenen Einrichtungen von Bedeutung sein. Als Leiter des Bereiches Medizinmanagement und -strategie sehe ich es als meine Aufgabe an, dieses Miteinander zu fördern und mit Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen, Politik, Kostenträgern, Patientenvertreterinnen und -vertretern, Mitbewerbern und vor allem mit den Mitarbeitenden der Johanniter GmbH im Dialog zu stehen. Ich sehe die Johanniter-Kliniken auf einem guten Weg, die Herausforderungen der einschneidenden, aber auch notwendigen Reformen anzunehmen und mitzugestalten“, erklärt der 53-Jährige seine Aufgabe.

Neben dem Einsatz für eine qualitativ höchststehende medizinisch-pflegerische Versorgung, der Verbesserung der infrastrukturellen Voraussetzungen und der Notwendigkeit der Forcierung von Digitalisierungsprojekten geht es ihm persönlich sehr um das Empowerment von Mitarbeitenden aller Professionen im Gesundheitswesen: „Das sehe ich als Grundvoraussetzung für das Gelingen von Projekten, gerade in einem so umkämpften und sich radikal verändernden Gesundheitssystem.“