Drohneneinsatz beim Waldbrand in Cottbus-Ströbitz
SEG F.L.I.G.H.T. unterstützt Feuerwehr mit Luftaufklärung und Wärmebildtechnologie
Am gestrigen Nachmittag kam es im Cottbuser Stadtteil Ströbitz auf dem Gelände des alten Flugplatzes Cottbus-Nord zu einem Waldbrand. Die Flammen breiteten sich auf einer Fläche von rund 5.000 Quadratmetern aus, konnten aber durch den schnellen und professionellen Einsatz der Feuerwehr zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Zur Unterstützung war auch die SEG F.L.I.G.H.T. der Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz. Die Spezialgruppe kam mit mehreren Drohnen zum Einsatz, die zur Lageerkundung aus der Luft und zur Aufspürung von Glutnestern nach Abschluss der Löscharbeiten eingesetzt wurden.
Dank der hochauflösenden Wärmebildkameras an Bord der Drohnen konnten potenzielle Brandnester schnell und präzise identifiziert werden – auch in unübersichtlichem Gelände und bei nachlassender Sicht. Die gewonnenen Luftbilder ermöglichten der Einsatzleitung eine gezielte Nachkontrolle und trugen wesentlich zur Sicherung der Einsatzstelle bei.
Was leisten Drohnen im Einsatz?
Drohnen sind aus der modernen Gefahrenabwehr nicht mehr wegzudenken. Sie verschaffen Einsatzkräften schnell einen Überblick über unübersichtliches Gelände, dokumentieren Einsatzverläufe und helfen durch Thermografie-Technik bei der Detektion von Wärmequellen – etwa bei Bränden oder Personensuchen.
Die SEG F.L.I.G.H.T. der Johanniter im Regionalverband Südbrandenburg ist speziell für solche Lagen ausgebildet und ausgerüstet. Der Einsatz in Cottbus-Ströbitz zeigt erneut, wie sinnvoll moderne Technik den Bevölkerungsschutz ergänzt.