Ein Zeichen für Freundschaft und Zusammenhalt
Die Johanniter in Mittelfranken enthüllen einen Gedenkstein der Via Transilvanica. Er erinnert an die Partnerschaft mit Tășuleasa Social und steht für Freundschaft, Zusammenhalt und gemeinsame Geschichte.
Beim Tag der offenen Tür im Oktober enthüllten die Johanniter an ihrer Regionalgeschäftsstelle in Nürnberg einen besonderen Gedenkstein. Mit dabei war Dr. Nasser Ahmed, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Vertreter der Johanniter sowie viele Gäste vom Tag der offenen Tür. Der Stein steht für die langjährige Verbundenheit mit der rumänischen Partnerorganisation Tășuleasa Social und setzt ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg in einem vereinten Europa.
Der Stein ist ein Wegstein der Via Transilvanica, eines Fernwander- und Radwegs quer durch Rumänien. Tășuleasa Social hat den rund 1.400 Kilometer langen Weg ins Leben gerufen. Jeder Kilometer ist mit einem handgearbeiteten Meilenstein aus Andesit gekennzeichnet. Gestaltet von Bildhauern und Künstlern, bilden die Steine eine besondere Freiluft-Skulpturenausstellung.
Zwei Steine erzählen eine gemeinsame Geschichte
Der Gedenkstein für die Johanniter wurde eigens für die Organisation gestaltet. Der bulgarische Bildhauer Ivan Ivanov schuf ihn mit einer Darstellung, die die Freundschaft und die gemeinsamen Projekte sichtbar macht. Auch der Sockel trägt eine besondere Bedeutung: Er steht für die gemeinsamen Taten, die Menschen miteinander verbinden und neue Perspektiven eröffnen.
Alin Ușeriu von Tășuleasa Social betonte bei der Enthüllung, dass der Stein von den Menschen erzählt, die diese Partnerschaft aufgebaut und geprägt haben. Dazu gehören auch verstorbene Wegbegleiter wie Horst Bertram und Dieter Horst. Ein zweiter, identischer Stein soll in Rumänien direkt an der Via Transilvanica aufgestellt werden. So stehen künftig in beiden Ländern Zeichen der langjährigen Freundschaft.
Ort der Erinnerung
Für die Mitarbeitenden der Johanniter ist der Gedenkstein ein Ort zum Innehalten und Erinnern. Er würdigt Menschen, die die Geschichte der vergangenen 70 Jahre mitgeprägt haben und nicht mehr dabei sein können. Der Stein soll dabei kein Trauerort sein, sondern ein Platz für dankbare Erinnerungen und den Blick auf das, was gemeinsam entstanden ist.