Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar
Tag des Ehrenamts am 5. Dezember: Johanniter aus NRW danken ihren mehr als 10.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern
Anderen Zeit zu schenken und sich für die Gemeinschaft einzubringen, verdient Respekt und Anerkennung. Häufig geschieht der Einsatz für unser Miteinander im Kleinen ohne große Aufmerksamkeit.
Mehr als 46.000 Ehrenamtliche sind in der Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv, davon mehr als 10.000 allein in Nordrhein-Westfalen. Sie engagieren sich zum Beispiel im Bevölkerungsschutz, im Rettungs- und Sanitätsdienst, im Hospizdienst, in der Seniorenbetreuung, der Flüchtlingshilfe und in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Damit zählt die Johanniter-Unfall-Hilfe zu den großen Hilfsorganisationen in Deutschland.
Befragung zeigt: Ehrenamtliche engagieren sich viel und lange bei den Johannitern
Im Frühjahr dieses Jahres haben die Johanniter als die erste und bisher einzige Hilfsorganisation in Deutschland ihre Ehrenamtlichen nach 2007 bereits zum zweiten Mal bundesweit zu ihren Tätigkeiten befragt. Die Umfrage unter den Ehrenamtlichen ergab unter anderem, dass sie sich überdurchschnittlich häufig und über einen langen Zeitraum für die Johanniter engagieren. Fast 50 Prozent der Ehrenamtlichen sind mehr als vier Stunden pro Woche für die Johanniter aktiv, viele von ihnen sogar mehr als acht oder zwölf Stunden. In vielen Bereichen wie dem Katastrophenschutz, dem Rettungs- und Sanitätsdienst sind die Ehrenamtlichen bereits länger als zehn Jahre bei den Johannitern aktiv. Auch während der letzten zwei "Pandemie-Jahre" setzten die Johanniter ihr Engagement trotz privater und beruflicher Einschränkungen fort. Sie waren zusätzlich in Test- und Impfzentren tätig, richteten Einkaufsdienste ein und unterstützten Patiententransporte.
Der Tag des Ehrenamts ist für die Johanniter traditionell ein Anlass, auf das Engagement ihrer Ehrenamtlichen hinzuweisen. "Wir danken von ganzem Herzen allen ehrenamtlich Helfenden in unserer Organisation. Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich und gerade jetzt, in Zeiten des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Auswirkungen nicht nur unverzichtbar, sondern auch besonders wertzuschätzen", so Matthias Cramer, ehrenamtliches Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in NRW.
Das Ehrenamt bei den Johannitern in NRW
Die Johanniter freuen sich über Interesse am Ehrenamt. Die Möglichkeiten, sich bei den Johannitern mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Tätigkeiten zu engagieren, sind groß. Einen kleinen Einblick und die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme gibt es unter www.johanniter.de/nrw/ehrenamt.