Gemeinsam für Hanau: OB-Kandidatin Hemsley würdigt Engagement der Johanniter
Zu einem gemeinsamen Austausch traf sich Oberbürgermeisterkandidatin Isabelle Hemsley mit Christian Keller, Regionalvorstand des Regionalverbandes der Johanniter Unfallhilfe Hanau/Main-Kinzig.
Im Vordergrund des Treffens stand der Austausch über die vielfältigen Angebote der Johanniter Unfallhilfe – angefangen vom Erste-Hilfe-Kurs bis hin zur Trauerbewältigung für Kinder und Jugendliche, die in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis von den Johannitern seit ihrer Gründung 1957 angeboten werden.
Gemeinsam für soziale Stärke in Hanau
Der Regionalvorstand Christian Keller stellte die breite Palette der Angebote vor: „Unsere Arbeit umfasst neben dem Rettungsdienst und der ambulanten Pflege auch die Kinder- und Jugendhilfe sowie Inklusionsprojekte, Quartiersmanagement und Sprachkurse. Aktuell sind bei uns 150 Hauptamtliche und ca. 80 Ehrenamtliche im Einsatz,“ erklärte Keller.
Frau Hemsley zeigte sich beeindruckt vom Engagement: „Die Johanniter leisten einen unverzichtbaren Beitrag für die Stadt Hanau. Die Bandbreite der Unterstützung – von der Flüchtlingshilfe bis zur Trauerbewältigung – stärkt den Zusammenhalt unserer Stadt nachhaltig,“ so Hemsley.
Moderne Hilfe und gesellschaftliches Miteinander
Das Gespräch drehte sich auch um aktuelle Herausforderungen: Die fortschreitende Entwicklung der Angebote und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, den Rettungsdiensten und Schulen stehen im Vordergrund. Christian Keller dazu: „Wir setzen uns kontinuierlich für neue Chancen und Teilhabe ein. Unsere Programme wie ‚Erstorientierungskurse für Schutzsuchende und Zugewanderte, Deutsch4U‘ und die Teilhabeassistenten helfen Menschen, Fuß zu fassen und aktiv am Leben teilzuhaben“.
Bedeutung für die Gesellschaft
Die Bedeutung der Hilfsorganisationen für die Menschen vor Ort wurde von beiden Gesprächspartnern besonders betont. Ihr Einsatz ist von unschätzbarem Wert und das Zusammenspiel zwischen den Hilfsorganisationen, Feuerwehren sowie haupt- und ehrenamtlichen Kräften steht für eine funktionierende und solidarische Gesellschaft. „Insbesondere die ehrenamtlich Tätigen bilden das Rückgrat, auf das wir in der Gesellschaft bauen,“ unterstrich Hemsley. „Dieses Engagement muss weiterhin gestärkt und gefördert werden, denn ohne das Ehrenamt wäre die Unterstützung in vielen Lebenslagen nicht möglich.“
Unterstützung für trauernde Kinder: Lacrima
Besonders hervorgehoben wurde das Projekt Lacrima der Johanniter in Hanau, das Kindern und Jugendlichen professionelle Trauerbegleitung bietet. „Mit Lacrima schaffen wir einen sicheren Raum, in dem Kinder ihre Trauer erleben und verarbeiten dürfen,“ erläuterte Christian Keller. Frau Hemsley ergänzte: „Gerade diese sensible Unterstützung für Kinder in schweren Zeiten zeigt, wie vielfältig und bedeutsam die Aufgaben der Johanniter vor Ort sind.“ Das Angebot ist ein wichtiges Zeichen für Menschlichkeit und Zuwendung in der Stadtgesellschaft.
Isabelle Hemsley bekräftigte abschließend: „Diese gelebte Solidarität und Professionalität sind für Hanau und die Region von unschätzbarem Wert. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Strukturen erhalten und weiter ausgebaut werden,“ sagte die OB-Kandidatin bei ihrem Besuch.