Gemeinsame Ausbildung von Katastrophenschutz und ASB-Rettungshundestaffel
Realitätsnahe Einsatzszenarien im Waldgebiet in Zwickau-Crossen
Am 22. August 2026 fand im Zwickauer Ortsteil Crossen eine gemeinsame Ausbildung des Katastrophenschutz-Einsatzzuges Landkreis Zwickau mit der ASB-Rettungshundestaffel statt. Von 9 Uhr bis 14 Uhr wurde im Waldgebiet an der Straße der Deutschen Einheit die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkomponenten unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.
An der Ausbildung nahmen insgesamt 18 Helferinnen und Helfer teil. Darunter befanden sich vier Helfer der Teilkomponente der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) im Einsatzzug 1 des Landkreises Zwickau sowie Einsatzkräfte der Teilkomponente des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Einsatzzug 1 des Landkreises Zwickau. Unterstützt wurde die Ausbildung durch vier Rettungshundeführer der ASB-Rettungshundestaffel mit ihren vier Hunden.
Für die Übung standen ein Gerätewagen Sanität (GW Sanität), ein Krankentransportwagen (KTW) und ein Mannschaftstransportwagen (MTW) des ASB zur Verfügung.
Suche und medizinische Versorgung als Übungsschwerpunkte
Im Mittelpunkt der gemeinsamen Ausbildung standen verschiedene Einsatzszenarien, bei denen insbesondere die Zusammenarbeit zwischen Rettungshundestaffel und Sanitätskräften gefordert war.
Ein Szenario stellte die Suche nach einer vermissten Person dar, die zuvor bei einem Sturz vom Pferd verletzt worden war. Nach der erfolgreichen Lokalisierung der Person erfolgte die sanitätsdienstliche Versorgung.
In einem weiteren Szenario wurde die Suche nach einem vermissten Hobbywaldarbeiter geübt. Dieser war durch einen umstürzenden Baum am Kopf verletzt worden. Auch hier galt es zunächst, die vermisste Person mithilfe der Rettungshunde aufzufinden und anschließend die notwendigen sanitätsdienstlichen Maßnahmen einzuleiten.
Zusammenarbeit für den Ernstfall stärken
Gemeinsame Ausbildungen dieser Art sind ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf reale Einsatzlagen. Gerade bei der Suche nach vermissten oder verletzten Personen in unübersichtlichem Gelände kommt es auf ein gut abgestimmtes Zusammenspiel der beteiligten Einsatzkräfte an.
Durch die Übung konnten die Abläufe zwischen den verschiedenen Komponenten trainiert und die Zusammenarbeit unter realitätsnahen Bedingungen gefestigt werden. Gleichzeitig bot die Ausbildung die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und die besonderen Anforderungen bei Einsätzen mit Rettungshunden und sanitätsdienstlichen Kräften gemeinsam zu trainieren.
Die gemeinsame Ausbildung in Crossen zeigte damit einmal mehr, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit und regelmäßige Übung für einen erfolgreichen Einsatz im Katastrophenschutz sind.