Gut vorbereitet für morgen
Johanniter informieren über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
Wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen, zeigten gleich zwei Informationsabende der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen. Insgesamt rund 60 Gäste – viele davon Fördermitglieder – nutzten die Gelegenheit, sich fundiert über Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung zu informieren.
Beim ersten Termin führte Dr. Gordian Oertel, Fachanwalt für Erbrecht, die Teilnehmenden mit vielen konkreten Beispielen durch die rechtlichen Grundlagen. Er machte deutlich, welche Entscheidungen jeder Mensch für den Ernstfall treffen sollte – und wie sich diese rechtssicher festhalten lassen.
Am zweiten Infoabend griff Dr. Wolfgang Buerstedde, ebenfalls Fachanwalt für Erbrecht, das Thema auf – in seiner gewohnt lockeren, dabei fachlich fundierten Art. Mit anschaulichen Praxisbezügen beantwortete er zahlreiche Fragen und nahm sich Zeit für die individuellen Anliegen der Gäste.
So ergänzten sich die beiden Abende zu einem umfassenden Bild, das den Teilnehmenden sowohl rechtliche Sicherheit als auch praktische Orientierung vermittelte. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv: Viele gingen mit dem Gefühl nach Hause, den nächsten Schritt in ihrer persönlichen Vorsorge anzugehen.
Die Johanniter machen mit diesen Angeboten deutlich, dass sie nicht nur in akuten Notsituationen und in der Pflege an der Seite der Menschen stehen, sondern auch dort, wo rechtzeitige Entscheidungen Sicherheit geben.
Eine Stimme aus dem Publikum fasst es treffend zusammen:„Es ist beruhigend zu wissen, dass man mit den richtigen Dokumenten die eigenen Vorstellungen klar regeln kann – und dass man mit dieser Verantwortung nicht allein gelassen wird.“
Die Johanniter danken beiden Referenten für ihre engagierte Begleitung und allen Gästen für ihr Interesse. Aufgrund der hohen Nachfrage sind weitere Veranstaltungen zu diesem Thema geplant.