01.02.2021 | Johanniter-Rettungswache Memmingen

Hand in Hand- Rettungsdienst und Ehrenamt

Einsatzstatistik 2020 der Johanniter im Unterallgäu

Das vergangene Jahr hat viele an ihre Grenzen gebracht und gerade soziale Dienstleistungen, wie die Pflege oder auch der Rettungsdienst, waren geforderter denn je. Auch das Ehrenamt und seine Leistungen sind in dieser Zeit nicht wegzudenken.

Die Johanniter mit ihren Rettungsdienststandorten, in Memmingen, Babenhausen und Ottobeuren, leisteten insgesamt 2.653 Einsätze, davon 1.319 mit dem Rettungswagen (RTW), 441 Krankentransporte und zu 893 Einsätzen musste ein Notarzt hinzugezogen werden. Insgesamt legten die Mitarbeitenden des Rettungsdienstes 81.931 Kilometer zurück.

Im Raum Memmingen wird zudem ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) zu unterschiedlichen Schichtzeiten gestellt. Das NEF ist das Fahrzeug, das den Notarzt zum Einsatz bringt. Mit dem Rettungswagen (RTW) wird hier im Rendezvous-System gearbeitet. Insgesamt rückte das NEF 757 mal aus und legte 16.118 km zurück.

„Wie die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zeigen, werden auch hier die Auswirkungen der Pandemie sichtbar“, weiß Markus Heinrich, Rettungsdienstleiter der Johanniter in Bayerisch Schwaben. „Zu den eigentlichen Fahrten kommt natürlich noch die anschließende Komplettreinigung und Desinfektion des Fahrzeuges hinzu, die nach jeder Verdachtsfahrt vorgenommen wurde. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen herzlichen Dank an alle Rettungsdienstmitarbeitenden aussprechen, die jeden Tag, teilweise in physisch belastender Schutzausrüstung, vor Ort ihr bestes geben“, betont Heinrich.

Auch das Ehrenamt hat Großes geleistet. Nicht nur die Einstätze des Bevölkerungsschutzes, mit drei großen Einsätzen, sind bemerkenswert, sondern auch die hinzukommenden Stunden, die viele Ehrenamtliche in den Corona-Teststationen in Memmingen und Mindelheim oder bei mobilen Screenings seit März geleistet haben.

Auch haben einige Ehrenamtliche Dienste im Regelrettungsdienst übernommen. „Es ist schön, dass Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand arbeiten“, freut sich Markus Heinrich.