Johanniter-Jugend rettet den Harz
In drei Tagen voller Challenges, Ausflüge und gemeinsamer Erlebnisse machten sich die Jugendlichen als frisch ernannte „Hüter des Harzes“ daran, die zerbrochenen Siegel zu reparieren.
Vom 18. bis 20. August 2026 zog unsere Johanniter‑Jugend in den Harz — mit Spiel, Teamgeist und viel Abenteuerlust. In drei Tagen voller Challenges, Ausflüge und gemeinsamer Erlebnisse machten sich die Jugendlichen als frisch ernannte „Hüter des Harzes“ daran, die zerbrochenen Siegel zu reparieren — und bewiesen dabei Kreativität, Zusammenhalt und Erste‑Hilfe‑Know‑how.
Dienstag: Ankommen, Sidequest‑Challenge und Kelbra
Am Dienstag startete die Fahrt, in der Jugendherberge bezogen die Teilnehmenden ihre Zimmer und sofort begann die Sidequest‑Challenge: Im Spiel war der Harz in Gefahr und wir haben die Jugendlichen in kleine Gruppen geschickt, um als Gilden den Harz zu retten. Dabei entstanden selbstgebastelte Wappen, Gilden‑Rufe und besondere Fähigkeiten — zudem ein gelungenes Gruppenfoto als Erinnerung.
Später ging es nach Kelbra, wo die Stadt erkundet wurde. Dort standen eine Erste‑Hilfe‑Challenge und eine Foto‑Challenge auf dem Programm: gesuchte besondere Gegenstände finden und fotografisch dokumentieren.
Mittwoch: Thale, Hexentanzplatz und luftige Aufgaben
Der Mittwochausflug führte nach Thale auf den Hexentanzplatz. Mit der Seilbahn fuhren wir hinauf, oben konnten die Jugendlichen die Sommerrodelbahn nutzen, bevor wir wieder mit der Seilbahn ins Tal zurückkehrten. Vor Ort lösten die Gruppen kreative Aufgaben:
- Einen eigenen Zauberspruch ausdenken
- Einen Teaser für ein Theaterstück erfinden
- Ein Foto inszenieren, das so aussieht, als würden sie fliegen
- Eine begonnene Geschichte weiterschreiben
Die Mischung aus Spiel, Kreativität und Bewegung machte den Tag besonders lebendig.
Donnerstag: Kyffhäuserdenkmal und der schiefe Kirchturm von Bad Frankenhausen
Am Morgen starteten wir mit einer stillen Team‑Challenge: ohne zu sprechen sollten sich alle nach Körpergröße, Schuhgröße und Geburtstag ordnen — eine tolle Übung für nonverbale Kommunikation. Ein gemeinsames Abschlussfoto durfte natürlich nicht fehlen.
Anschließend besuchten wir das Kyffhäuserdenkmal, das an die Reichsgründung von 1871 erinnert und Kaiser Wilhelm I. ehrt — eine Station, die Geschichte und Sagenwelt (Barbarossa) verbindet. Bevor die Rückfahrt nach Potsdam begann, legten wir noch einen Stopp in Bad Frankenhausen ein, um einen der schiefsten Kirchtürme der Welt zu bestaunen — sogar schiefer als der berühmte Turm von Pisa.
Fazit und Dank
Die Fahrt war ein Erfolg: Die Jugendlichen haben Teamgeist, Kreativität und praktische Fähigkeiten gezeigt — und ganz nebenbei neue Orte entdeckt. Ein großes Dankeschön an das Betreuerteam und alle Teilnehmenden für den Einsatz und die gute Stimmung. Wir freuen uns schon auf das nächste gemeinsame Abenteuer der Johanniter‑Jugend.