Kamelle und Konfetti zwischen Sonnenschein und Schnee
Eine wettertechnisch launische Karnevalssession 2026 für die Einsatzkräfte geht zu Ende.
Von Weiberfastnacht bis Rosenmontag waren 55 Helferinnen und Helfer im Regionalverband Bonn/Rhein-Sieg/Euskirchen mit insgesamt 1.180 Einsatzstunden im Einsatz, um die medizinische Absicherung von 16 Karnevalsveranstaltungen zu gewährleisten. Zwischen Musik, Tanz und ausgelassener Stimmung sorgten sie dafür, dass die jecke Zeit sicher gefeiert werden konnte.
Das Wetter zeigte sich in diesem Jahr wechselhaft und reichte von Sonne über Schnee bis hin zu Regen. Dennoch ließ sich die Feierlaune der Jecken davon kaum beeinträchtigen. Während bei Umzügen und Veranstaltungen gefeiert wurde, standen die Einsatzkräfte bereit, um im Bedarfsfall schnell Hilfe zu leisten.
Vielfältige Einsätze im gesamten Verbandsgebiet
Die Einsatzorte verteilten sich über das gesamte Karnevalswochenende:
An Weiberfastnacht fanden Absicherungen in Bonn-Beuel, bei der Rathausstürmung in Much, bei einer Weibersitzung in der Grundschule am Wenigerbach sowie im Dorfvereinshaus Marienfeld statt.
Am Freitag folgte der Einsatz bei „Jeck un Alaaf NXT Gen“ in Seelscheid.
Der Samstag brachte Dienste bei den Zügen in Seelscheid und Pohlhausen sowie bei „Jeck un Alaaf“ in Seelscheid.
Am Rosenmontag standen die großen Umzüge in Bonn und Much sowie mehrere After-Zoch-Partys, unter anderem in Much und Marienfeld, auf dem Plan.
Insgesamt verliefen die Einsätze ruhig. Das wechselhafte Wetter führte bei einigen Veranstaltungen zu geringeren Besucherzahlen als in den Vorjahren, während Indoor-Formate stärker ausgelastet waren. Die gute Stimmung entlang der Zugwege sorgte dennoch für zahlreiche positive Begegnungen und für viel Wertschätzung gegenüber den Einsatzkräften.
Unterstützung und gute Zusammenarbeit
Unterstützung kam von befreundeten Einheiten, darunter Kräfte der Johanniter vom Nachbarverband Rhein-/Oberberg sowie vom Malteser Hilfsdienst aus Bad Honnef. In Bonn erfolgte die Absicherung traditionell in enger Kooperation mit dem Deutsches Rotes Kreuz, dem Arbeiter-Samariter-Bund sowie den Maltesern. Diese bewährte Zusammenarbeit gewährleistete eine verlässliche medizinische Versorgung entlang der gesamten Zugstrecken.
Eine besondere Aufgabe stellte die sanitätsdienstliche Begleitung eines Inklusionswagens beim Rosenmontagszug in Bonn dar. Dieser Dienst bot die Gelegenheit, Teil eines inklusiven Karnevalserlebnisses zu sein und trug zur sicheren Teilnahme aller Mitwirkenden bei.
Die Mitglieder des Regionalvorstands (Verena Dienst und Dr. Hubertus Bardt) unterstützten die Einsätze aktiv vor Ort – ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit zwischen Ehrenamt und Leitung.
Dank an alle Engagierten
Die Karnevalssession 2026 zeigte einmal mehr, wie wichtig engagierte Ehrenamtliche und verlässliche Strukturen sind. Mit Einsatzbereitschaft, Professionalität und viel Herzblut wurde dafür gesorgt, dass die Menschen im Rheinland unbeschwert feiern konnten.