17.06.2026

Landeswettkampf der Johanniter: Südniedersachsen war dabei!

Faire Wettkämpfe, glückliche Sieger-Teams und ein reger Austausch prägten den Tag der Johanniter und ihren Landeswettkampf. Ein Team der Johanniter Jugend Hildesheim, unsere Rettungshundestaffel und zahlreiche Schlachtenbummler waren dabei!

Faire Wettkämpfe, glückliche Sieger-Teams und ein reger Austausch prägten den diesjährigen Tag der Johanniter und ihren Landeswettkampf. Es war ein tolles Erlebnis für die Johanniter aus Südniedersachsen!

Auch die Johanniter aus Südniedersachsen hatten am Wochenende bei Tag der Johanniter in Otterndorf eine tolle Zeit. Ein großes Orga-Team aus den Ortsverbänden Einbeck, Holzminden und der Regionalgeschäftsstelle trug seinen Teil dazu bei, dass die Veranstaltung gut lief. Zwei Mannschaften traten zum Wettkampf an: Die Rettungshundestaffel Südniedersachsen und unsere Johanniter Jugend aus Hildesheim.  Die Schlachtenbummler aus unserem Verband feuerten sie fleißig an. Obwohl es teilweise stark regnete, hatten alle ihren Spaß!

Die Rettungshundestaffel kam auf den dritten Platz. In der Kategorie in der die Johanniter Jugend antrat, nahmen insgesamt acht Mannschaften teil. Unser Team belegte den 5. Platz. Eine super klasse Leistung, da die Jugend erst vor 10 Monaten gegründet worden war. Wir sind stolz auf zwei so tolle Mannschaften!

Eine besondere Überraschung gab es für Bettina König aus unserer Rettungshundestaffel. Sie wurde von Lutz Fricke, Fachberater Rettungshunde im Landesverband Niedersachsen/Bremen, auf die Bühne gerufen und erhielt von ihm die Ernennungsurkunde zur Prüferin in der Kategorie Fläche im Rettungshundewesen bei den Johannitern.

Hintergrundfakten und aktive Teilnehmende:

Insgesamt rund 200 aktiv Teilnehmende in 29 ehrenamtlichen Teams aus insgesamt 16 Ortsverbänden in Niedersachen/Bremen waren angetreten, darunter ein Team der Johanniter Jugend aus Hildesheim und die Rettungshundestaffel Südniedersachsen.

Der Landeswettkampf bietet den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Johanniter-Unfall-Hilfe in Niedersachsen/Bremen die Möglichkeit, das Leistungsniveau und den Ausbildungsstand in einem fairen Wettstreit unter den Orts- beziehungsweise Regionalverbänden zu messen und daraus auch Schlüsse für die künftige Aus-, Fort- und Weiterbildung zu ziehen. 

Diese „Olympischen Spiele des Rettens“ finden in der Regel alle zwei Jahre als Höhepunkt des Vereinslebens der Johanniter-Unfall-Hilfe statt. Im fairen Ringen um Höchstleistungen stellen die Teilnehmenden in unterschiedlichen Wettkampfklassen ihren Ausbildungs- und Trainingsstand im Sanitäts- und Rettungsdienst sowie in den Rettungshundestaffeln unter Beweis. 

Komplettiert wird das Wettkampffeld durch die „E-Mannschaften“, die pädagogischen Fachkräfte aus Johanniter-Kindertagesstätten und Ganztagsschulen. 

Die zahlreichen authentisch und atmosphärisch wirkenden Notfallsituationen, in denen die Teilnehmenden gefordert waren, wurden durch zahlreiche Mimen des RUD-Teams (Realistische Unfall- und Notfalldarstellung) der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen ermöglicht. Verletzungen wurden hier durch Schminke ebenso wirklichkeitsnah abgebildet wie die entsprechenden Verhaltensmuster der „Unfallopfer“.

Niedersachsens Landtagsvizepräsidentin Barbara Otte-Kinast (CDU) konnte sich auf einem ausgiebigen Rundgang am Vormittag bei verschiedenen Wettkampf-Szenarien einen Eindruck verschaffen und betonte: „Der Tag der Johanniter zeigt eindrucksvoll, mit welcher Professionalität, Leidenschaft und Teamstärke die Retterinnen und Retter der Johanniter ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dieser Landeswettkampf ist ein wichtiger Leistungsabgleich, bei dem Wissen, Können und Zusammenarbeit auf höchstem Niveau gefordert sind. Gleichzeitig ist es beeindruckend zu sehen, welch starke Gemeinschaft hinter diesen Leistungen steht und mit wie viel Engagement die Johanniter füreinander und für die Gesellschaft einstehen. Vielen Dank dafür!“ Ministerpräsident Olaf Lies konnte in diesem Jahr nicht vor Ort sein, in seiner Grußbotschaft unterstrich er aber: „Dieser Anlass bietet eine hervorragende Gelegenheit, die Arbeit und das große Engagement der Johanniterinnen und Johanniter zu würdigen. Insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, die eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit Ihrer Organisation einnimmt, fördern Sie junge Menschen durch gezielte Aus- und Weiterbildung und die Vermittlung von Werten wie Solidarität, Verantwortung und Teamgeist sowie die praktische Vorbereitung auf den Einsatz in Not- und Krisensituationen

Übungsszenarien

• Schriftlicher Test

• Basis-Skill-Test und Praxis-Skill-Test (Kreativtest für C-Mannschaften)

Praxistest im Detail

  • Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW-BLS-Test) für A, B und S-Mannschaften, 
    erweiterte Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW-ALS-Test) für S-Mannschaften, Kinderwiederbelebung für E-Mannschaften
  • Tragetest für A- und H- Mannschaften, Kooperativtest für C-Mannschaften
  • patientenorientierte Rettungsübung für S-Mannschaften
  • Die Prüfung der Rettungshundeteams besteht aus einem Theorietest, Verweistest, Gewandtheitstest, Orientierungstest sowie dem Tragetest

 

Weitere Gäste, Markt der Möglichkeiten und weitere Aktionen 

Zusammen mit Gästen und Schlachtenbummlern waren insgesamt bis zu 700 Teilnehmende und Gäste vor Ort. Im Hintergrund wirkten rund 150 Personen in den Aufbauteams und Projektgruppen, als Schiedsrichterin, Maskenbildner und Verletztendarstellende. 

Sechs Themenstände beim Markt der Möglichkeiten boten unter dem Motto „Ideen teilen. Zukunft formen“ neben dem Wettkampfgeschehen Zeit zum Austausch, unter anderem über Angebote wie die internen Schutz- und Fürsorgekonzepte (Kinderschutz) oder des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Johanniter-Jugend präsentierte sich ebenfalls, zudem standen Dozenten aus dem Bereich der Freiwilligendienst für den Austausch mit möglichen für FSJ‑ und Bundesfreiwilligen‑Kräften des Landesverbands zur Verfügung und informieren über Inhalte und Möglichkeiten der Einsatzbereiche.