13.08.2025 | Landesgeschäftsstelle Sachsen

Neue Zeiten, neue Herausforderungen

Verbundene Köpfe, geprellte Gliedmaßen und verletzte Augen - im Raum Sachsen der Landesgeschäftsstelle in Leipzig wimmelte es nur so von Verletzten am vergangenen Dienstag.

Zur Beruhigung: allen Beteiligten geht es gut, denn das war nur eine Übung. Im Rahmen der Resilienzstärkung der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. finden in diesem Jahr Erste-Hilfe-Kurse mit Selbstschutzinhalten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landesverband Sachsen statt. So können sich Johanniterinnen und Johanniter innerhalb der Arbeitszeit zu diesen immer wichtiger werdenden Themen weiterbilden.

Im Gegensatz zu klassischen Erste-Hilfe-Kursen ist der Fokus bei diesen Veranstaltungen weiter gefasst. Betrachtet werden unter anderem Einsatzkonzepte bei Naturkatastrophen, Zuständigkeiten im Verteidigungsfall sowie Grundlagen zur Vorbereitung auf Krisensituationen.

Der erste Kurs in der Leipziger Landesgeschäftsstelle fand am 12. August statt: Rund 20 Teilnehmende tauschten sich dabei zu ihren bisherigen Erfahrungen aus, arbeiteten in Gruppen zusammen und übten unter anderem Beatmungstechniken, Herz-Lungen-Wiederbelebung, die korrekte Wundversorgung mit Verbänden und Alltagsgegenständen sowie den Transport von Verletzten - zum Beispiel auch nach einem Treppensturz. 

All das geschah unter den fachkundigen Augen von Klaus M. Lange. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter ist er bereits seit mehr als 40 Jahren für die Johanniter tätig und hat sein Wissen im Zivil- und Bevölkerungsschutz über Generationen hinweg vermittelt. Ein unermesslicher Erfahrungsschatz, der angesichts der derzeitigen Weltlage wohl wichtiger ist, denn je. 

Bei allem Ernst fand der Kurs dennoch in einer ausgelassenen und optimistischen Atmosphäre statt und das Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war durchweg positiv. Ein wichtiges Zeichen, denn als Johanniter sollten wir bestens vorbereitet sein, Menschen in Not zu helfen.