Offene Ganztagsschule Wiepeldorn ist Teil der Johanniter-Familie
Der Regionalverband Schleswig-Holstein Süd/Ost übernimmt die Trägerschaft für die Offene Ganztagsschule Wiepeldorn
Während der Sommerferien übernahm der Regionalverband Schleswig-Holstein Süd/Ost kurzfristig die Trägerschaft für die Offene Ganztagsschule Wiepeldorn. Die Schulkinderbetreuung in Klein Offenseth-Sparrieshoop konnte trotz des Übergangs in den Ferien und pünktlich zum Schulbeginn ihren Betrieb aufnehmen.
Klein-Offenseth-Sparrieshoop liegt am Rande der Stadt Elmshorn. Die dortige Offene Ganztagsschule Wiepeldorn, die zur Grundschule gehört, wurde bisher von der Lebenshilfe betreut. Da sich diese allerdings gegen eine weitere Zusammenarbeit mit der Gemeinde entschieden hatte, wurde dringend ein neuer Träger gesucht. Letztlich fiel der Zuschlag auf die Johanniter. „Wir haben die Zusage zu Beginn der Sommerferien erhalten und wollten natürlich, dass der Betrieb nahtlos weitergehen kann“, erklärt Peter Küpper, zuständiger Bereichsleiter im Regionalverband Schleswig-Holstein Süd/Ost. Ein sportliches Vorhaben, da leider die bisherigen Mitarbeitenden zum größten Teil nicht übernommen werden konnten.
„Am Ende konnten wir trotzdem drei Wochen Ferienbetreuung auf die Beine stellen, was letztlich nur durch den engagierten Einsatz von Jacqueline Schmidberger, Malina Jarmes und Nicole Kühn möglich war“, so Küpper weiter. Die Leiterinnen anderer Kindertageseinrichtungen hatten sich neben ihrer regulären Arbeit für die Betreuung in den Ferien und zu Beginn der Schulzeit eingesetzt.
In den Ferien konnten die Kinder das Programm mitgestalten. „Viele Kinder haben sich Fußball und Ausflüge entschieden.“ Mit dem Ende der Ferien startete auch die reguläre Betreuung, die für 80 Kinder ausgelegt ist. Bildungsangebote in der täglichen Betreuung nach der Schule müssen noch entwickelt werden. „Wir hatten eine gute Bewerbungslage und konnten sehr zügig neue Mitarbeitende einstellen.“ Die typischen Betreuungsangebote, wie Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und freies Spiel, gibt es bereits jetzt schon. Genutzt werden können außerdem die Küche und die Bücherei der Gemeinde, die sich ebenfalls in der Schule befindet.
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Schule und der Schulleitung, mit der wir bisher in einem sehr offenen und freundlichen Austausch standen. Die Schule ist bekannt für ihre Fortschrittlichkeit in Hinblick auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit.“