Spitzendiagnostik mit Spitzen-MRT
Profilschärfung für die Radiologie der Fachkliniken Treuenbrietzen
Ein 1,5 T Magnetresonanztomograph (MRT) – ist der Neuzugang in der Radiologie der Johanniter-Fachkliniken Treuenbrietzen. Der Magnetresonanztomograph der neuesten Generation ist ein weiterer Meilenstein für modernste Diagnostik in den Fachkliniken für Rheumatologie, Lungenheilkunde und Psychiatrie/Psychosomatik. Seit Anfang April 2026 ist das Gerät im Haus und hat seine Testphase bereits erfolgreich gemeistert.
Damit geht die Profilschärfung des Johanniter-Krankenhauses mit einem hochmodernen Radiologiezentrum mit höchster Spezialisierung auf die klinikeigenen Fachbereiche weiter. Bereits 2024 ging ein KI-fähiges CT-Gerät in Betrieb. Seit Ende 2025 ist das Zentrum zudem mit der Höchstzahl von 5 Sternen "EuroSafe Imaging Stars" der Europäischen Gesellschaft für Radiologie ausgezeichnet.
Das MRT bedeutet für Patienten der Treuenbrietzener Fachkliniken eine Entlastung, denn bisher mussten sie für diese Untersuchungen während des stationären Aufenthaltes zu anderen Standorten gebracht werden. Nun ist das alles vor Ort möglich und alle Modalitäten einer leitliniengerechten Diagnostik sind vereint.
Das neue MRT-System gehört zu den modernsten am Markt. Es bietet eine hochmoderne Bildgebung mit kurzen Untersuchungszeiten. Dies wird unter anderem durch eine künstliche Intelligenz (KI)-Unterstützung ermöglicht. Die Geräteöffnung von 70 Zentimetern und eine sehr ansprechende, helle Raumgestaltung erhöhen den Patientenkomfort deutlich. Mit der Auswahl einer energieeffizienten, heliumfreien Technologie hat sich das Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen bewusst für ein nachhaltiges Gerät entschieden, denn Helium ist bereits jetzt eine knappe Ressource.
Chefärztin Dr. Lena Dendl (Bildmitte) ist begeistert: “Ich freue mich sehr über die Inbetriebnahme des modernen MRT-Gerätes! Es ist für mich mehr als nur eine technische Investition – es ist der wichtige nächste Schritt, um unseren Patientinnen und Patienten eine noch präzisere Diagnostik, direkt vor Ort, anbieten zu können. Auch für alle Mitarbeitenden der Radiologie ist das MRT ein echter Zugewinn und rundet das Spektrum einer modernen Radiologie ab.” Keine Freude ohne Wermutstropfen: Bis auf Weiteres ist nur die Untersuchung stationärer Patienten möglich. Eine ambulante Terminvergabe ist noch nicht möglich.
Zuvor war ein umfangreicher Innenumbau der Räume nötig: Fußbodenverstärkung für das ca. 4 Tonnen schwere Gerät, Abschirmung der Wände gegen das starke Magnetfeld, aufwändige Schallschutzmaßnahmen und Klimatisierung sowie neue Zuschnitte für die Räume der Ärzte, Medizinischen Technologen Radiologie (MTR) und Umkleiden. Alles wurde im laufenden Betrieb umgesetzt.
Ein offizielles Einweihungssymposium ist am 3. Juni 2026 vorgesehen für alle Mitarbeitenden sowie zu- und einweisende Ärztinnen und Ärzte sowie interessierte Niedergelassene der Region. Das Tagesprogramm wird anschaulich zeigen, die sich die Diagnostik für jede einzelne der Treuenbrietzener Fachkliniken dadurch präzisieren lässt.