Startschuss für mobile Impfteams in Brandenburg
In der Brandenburger Pflegeeinrichtung RENAFAN haben das Deutsche Rote Kreuz und die Johanniter den lang ersehnten Auftakt für das mobile Impfen gemacht.
Innerhalb weniger Tage musste alles für die mobilen Impfteams vorbereitet werden: Nicht nur Personal, sondern auch das benötigte Equpiment galt es in kurzer Zeit zusammenzustellen. Insgesamt werden vier mobile Impfteams in der Stadt Brandenburg, dem Havelland und Umgebung unterwegs sein. Zwei dieser Teams werden von den Johannitern besetzt. Noch vor dem offiziellen Start des Impfzentrums, nehmen die Impfteams ihre Arbeit auf. Ein Impfteam besteht immer aus einem Arzt, einer medizinischen Fachangestellten (MFA), einem Rettungssanitäter, sowie einer Dokumenationsperson.
Die Hilfsorganisationen stellen die Rettungssanitäter sowie die Dokumentationsperson für die Impfteams. Diese liefern
- Unterstützung bei der Dokumentation der Impfungen
- Sorgen für die sanitätsdienstliche Absicherung des Impftermins
- Und den Transport des Impfstoffes von den Impfzentren in die Pflegeeinrichtungen
In der brandenburgischen Pflegeeinrichtung RENAFAN wurden 25 Mitarbeitende und 104 Bewohnerinnen und Bewohner geimpft. Als erste Brandenburgerin in einer Senioreneinrichtung wurde Doris Fischer (86) von der Ärztin Stephanie Koßmehl-Müller geimpft. Doris Fischer empfand die Impfung als überhaupt nicht schlimm und war auch für ein Späßchen zu haben. Bei RENAFAN waren zwei Impfteams im Einsatz und beide hatten alle Hände voll zu tun (jeweils JUH und DRK).
Für ein erfolgreiches Gelingen der Impfungen sind wir besonders auf die Unterstützung der Einrichtungen selbst und der dort tätigen Ärztinnen und Ärzte angewiesen. Sie kennen die Bewohnerinnen und Bewohner ihrer Einrichtungen am besten und können somit Vertrauen in die Impfung vermitteln. Ihre Aufklärungsarbeit vor Ort sowie die Unterstützung bei der Durchführung der Impfungen ist essentiell für das Gelingen der Impfstrategie.
Wir sprechen den Kolleginnen und Kollegen von RENAFAN und den Hausärzten daher unseren besonderen Dank für die heutige Unterstützung bei der Bewältigung dieser Mammutaufgabe aus. Liebevoll und gedudig haben Sie Bewohner und Bewohnerinnen die gesamte Zeit über begleitet.
Am Wochenende sind bereits weitere Termine geplant, die zum Teil auch weiter auswärts liegen. Die Impfteams sind somit fast täglich im Einsatz.