18.06.2026 | Regionalverband Harburg

Üben, um im Ernstfall vorbereitet zu sein

55 ehrenamtliche Helfer der Johanniter im Bevölkerungsschutz haben erfolgreich an einer Übung teilgenommen.

Ziel war es, nach der Alarmierung in den drei Ortsverbänden Seevetal, Buchholz und Salzhausen zusammenzukommen, Material zügig auf die Fahrzeuge zu verladen und sich an einem zentralen Ort zu sammeln. Von dort aus sollte die Kolonne geschlossen zum potenziellen Einsatzort fahren.

Das Übungsszenario: In einer niedersächsischen Stadt führte eine Serie von Bränden in einem zentralen Umspannwerk zu einem großflächigen Stromausfall, der 250.000 Menschen betraf. Die Johanniter im Regionalverband Harburg wurden zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert. Im Landkreis Harburg engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche im Bevölkerungsschutz, darunter spezialisierte Teams wie die Rettungshundestaffel, Drohnenpiloten und Kriseninterventionsteams. 

„Diese Übung hat allen gezeigt, was im Ernstfall zu tun wäre, und verdeutlicht, wie wichtig regelmäßiges Training ist“, erklärte Tobias Könecke, Leiter Bevölkerungsschutz. Besonders die Kolonnenfahrt sei eine Herausforderung: „Im geschlossenen Verband auf Landstraßen oder innerorts zu fahren, erfordert Konzentration, vor allem, um den richtigen Abstand zum Vordermann zu halten.“ Insgesamt waren 20 Fahrzeuge beteiligt. Die Kolonnenfahrt ist ein fester Bestandteil der Ausbildung der Ehrenamtlichen. „Unser Ziel ist es, den Menschen in solchen Szenarien die schnellstmögliche und bestmögliche Hilfe zu bieten – sei es medizinische Versorgung, Betreuung oder Not-Verpflegung“, betonte Könecke.