Zum Geburtstag das Ehrenzeichen am Bande
Besondere Ehrung für Garreler Johanniter Andreas Rempe
„Normalerweise zähle ich jetzt die Verdienste auf“, sagte Wilfried Barysch, Mitglied im Regionalvorstand des Regionalverbandes Weser-Ems der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Aber dann würden wir morgen noch hier stehen.“ So umfangreich ist die Liste der Verdienste von Andreas Rempe, Ortsbeauftragter der Garreler Johanniter. Er bekam am Dienstag, 28. Juli, im Rahmen eines Treffens der Regionalverbandsleitung das Ehrenzeichen am Bande der Johanniter-Unfall-Hilfe verliehen, eine der höchsten Auszeichnungen, die innerhalb der Johanniter-Unfall-Hilfe verliehen wird. Das Ehrenzeichen am Bande erhalten nur besonders verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für „treue Dienste und herausragende Taten“, die Verleihung erfolgt durch den Herrenmeister des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz von Preußen.
Rempe hatte erst im März den Ehrenamtspreis der Gemeinde Garrel verliehen bekommen. Schon damals musste er mit sanften Zwang zur Entgegennahme gebracht werden, denn normalerweise arbeitet er lieber im Hintergrund. So auch beim Treffen der Regionalverbandsleitung, das er wesentlich mitorganisiert hat. Den ganzen Tag hatte er zusammen mit seinem Sohn Tim und Teilen der Garreler Helferschaft die Dachterasse der Regionalgeschäftsstelle in Oldenburg vorbereitet. Dafür hatte er sogar seine eigene Geburtstagsfeier abgesagt, denn just an diesem Tag ist er 42 Jahre alt geworden. Spontan stimmten die Ortsbeauftragten und Dienststellenleiter der versammelten Ortsverbände in Weser-Ems ein Lied an. Andreas Rempe trat 2008 dem Ortsverband Garrel der Johanniter-Unfall-Hilfe ein. Zunächst engagierte er sich im Sanitätsdienst, wurde aber schon ein Jahr später zum Ortsjugendleiter gewählt. Im November 2014 wurde Andreas Rempe zum stellvertretenden Ortsbeauftragten ernannt, am 15. Dezember 2015 vollzog er einen Ämtertausch mit dem damaligen Ortsbeauftragten Michael Brüntjen und leitet seitdem den Verband mit viel Engagement.