01.04.2026 | Johanniter-Jugend

Der Jahresbeginn 2026 in der JJ auf Bundesebene

In diesem Artikel erfahrt ihr, was wir im Januar, Februar und März in der Johanniter-Jugend auf Bundesebene erlebt haben. Von Vorbereitungen auf das "BuPfiLa", über das Fachausschuss-Wochenende bishin zur Bundesjugendversammlung war schon einiges los!

Volle Kraft voraus! Team BuPfiLa traf sich in Gotha

Am Wochenende vom 16. bis 18. Januar kamen rund 60 Johanniter-Jugendliche aus ganz Deutschland in der thüringischen Stadt Gotha zusammen. Sie alle sind Teil des Organisationsteams für das 16. Bundespfingstzeltlager, welches in diesem Jahr vom 22. bis 25. Mai in Neufrankenroda stattfindet. 

Am Samstag fuhr das Team von Gotha nach Neufrankenroda auf den Zeltplatz. Dort fand in Kleingruppen eine Begehung statt, bei der Teams mit ihrem Expertenblick auf Details achteten. Wo sind Zuwegungen für Logistik- und Rettungsfahrzeuge? Wo finden sich Strom- und Wasseranschlüsse? Welche Flächen können für Programm und Schlafbereiche genutzt werden? Wo findet sich das Bistro wieder? Oder wo kann man mit geplanten 700 Teilnehmenden ein Gruppenfoto machen? Im Anschluss an die Begehung hatten die Teams Zeit an ihren Aufgaben zu arbeiten oder sich untereinander austauschen. Nach zwei produktiven Arbeitsphasen kamen alle wieder zusammen, denn Mariella und Stefan - beides !ACHTUNG-Vertrauenspersonen - schulten die Teams in Präventionsthemen. Auch wurde die Risikoanalyse aus verschiedenen Blickwinkeln begonnen und wird in den kommenden Wochen weiter ausgearbeitet. Ziel ist es Risiken früh zu erkennen, um Grenzüberschreitungen zu verhindern, so dass alle einen sicheren Raum beim Bundespfingstzeltlager erleben können. 

Mit Jens, dem fröhlichen Busfahrer, ging es am späten Nachmittag zurück in die Jugendherberge nach Gotha. Dort angekommen gab es vor dem Abendbrot noch eine Einheit zum Thema "Stress und Selbstfürsorge". Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Planungs- und Durchführungsphase oft sehr anstrengend werden kann. Markus gab daher einen kleinen Einblick in Stressmanagementmethoden und gab Impulse, wie Teams Maßnahmen umsetzen können, damit niemand seine Belastungsgrenze übersteigt. Nach dem Abendbrot wurde es dann nochmal spannend, denn Karo leitete die Anwesenden durch ein kniffliges Pubquiz.

Sonntagmorgen gab es noch einmal Zeit, um in den Teams zu arbeiten. Zufrieden, mit vielen neuen Erkenntnissen und Aufgaben im Gepäck reisten alle nach dem Mittagessen wieder in ihre Heimat. Natürlich laufen die Planungen nun weiter auf Hochtouren. Seid euch sicher, euch erwartet ein unvergessliches Bundespfingstzeltlager 2026! Meldet euch jetzt an - alle Infos findet ihr hier.

Fachausschuss-Wochenende 2026-01

Am Freitag, dem 06. Februar reisten rund 30 Mitglieder der vier bundesweiten Fachausschüsse nach Göttingen. Nach einen gemeinsamen GetTogether am Freitagabend starteten die Mitglieder am Samstag gemeinsam in den Fachausschüssen durch. Doch an was wurden in den Fachausschüssen garbeitet?

Im Fachausschuss !ACHTUNG beschäftigten sich die Mitglieder mit der Überarbeitung des Interventionsleitfadens für Vertrauenspersonen. Darüber hinaus ging es auch noch um die digtalen schriftlichen Meldewegen zu Vertrauenspersonen. Am Sonntag nahmen die Mitglieder an einer Fortbildung zum Thema "Prävention und Intervention: sexualisierte Gewalt in digitalen Umgebungen" teil. Im Fachausschuss Bildung beschäftigten sich die Mitglieder mit der Überarbeitung der Teilnehmendenunterlagen für den Kurs Jugendgruppenleiter*in. Nachdem die Textfassung im vergangenen Jahr finalisiert werden konnte liegt nun die erste gelayoutete Fassung vor. Hier wurden Aufgabenpakete verteilt und bereits angefangen an diesen zu arbeiten, um die Unterlagen zu finalisieren. Darüber hinaus wurde über die Kursformate beraten sowie die Praxisphase der Kurse diskutiert. Im Fachausschuss Schulsanitätsdienst wurde an verschiedenen Projekten weitergearbeitet. Ein Fokus lag dabei auf der Arbeit am Kurs Schulsanitäter*in bei dem eine ausführlicherer Kursplan sowie ein ergänzendes Fakten A-Z erarbeitet wurde. Darüber hinaus stand das Thema Bilder bspw. für Plakate und Flyer im Fokus, wo ein weiteres Vorgehen vereinbart wurde. Finalisiert werden konnte bereits eine Handreichung für Förderschulen, die ihr in der Community "Schulsanitätsdienst" findet. Auch die Vorbereitung des nächsten bundesweiten Austauschtreffens am 13.04. stand auf der Agenda - merkt euch diesen Termin gerne schonmal vor. Im Fachausschuss Strategie wurde am Problem fehlender Synergien gearbeitet und mögliche Maßnahmen für die Arbeit im Jugendverband entwickelt. Darüber hinaus wurden anhand eines Praxisprojektes die Aufgaben von Regionaljugendleitungen betrachtet und ein Prozess entwickelt, der diesen an die Hand gegeben werden soll, um Aufgaben besser zu priorisieren. Mehr Infos hierzu folgen noch. Darüber hinaus wurde die Ergebnisse der Umfrage von Miteinander Weiterdenken sowie noch weitere kleinere Themen besprochen. Ebenfalls wurden Johannes und Philip nach langjährigen Engagement aus dem Fachausschuss verabschiedet.

Am Sonntag starteten die Teilnehmenden gemeinsam mit einer Andacht, die von Kim aus dem Fachausschuss Bildung gestatet wurde. Im Anschluss wurde noch die Gelegenheit genutzt, um aufgrund einiger Wechsel im Vorsitz für die geleistete Arbeit zu danken sowie viel Erfolg für die neue Arbeit zu wünschen. Im Fachausschuss BIldung wurde im Rahmen des Wochenendes neu gewählt. Hierbei hat Kim, der viele Jahre als Vorsitzender aktiv war, nicht erneut kandidiert. Tina wurde im Rahmen der Wahl als Vorsitzende erneut gewählt.. Im Rahmen einer Viko wurde Ende letzten Jahres der Vorsitz vom Fachausschuss Schulsanitätsdienst gewählt. Hierbei wurde Karl wiedergewählt und Amke neu in den Vorsitz gewählt. Auch im Fachausschuss Strategie wurde im Rahmen einer Viko der Vorsitz, nach längerer Vakanz, neu gewählt. Hier wurde Conny als Vorsitzender des Fachausschuss Strategie gewählt. Vielen Dank an alle Vorsitzenden für die Arbeit und dass ihr Verantwortung für die Arbeit der Fachausschüsse übernehmt! Vielen Dank auch an alle Mitglieder für das produktive Wochenende!

Online-Abende: “Liebe und Glück haben viele Formen” & “Sicher reagieren in Gesprächen”

Was ist eigentlich Liebe – und was macht uns glücklich? In der Jugendarbeit begegnen uns täglich vielfältige Lebensentwürfe, Identitäten und Gefühle. Um diese Vielfalt sichtbarer zu machen und junge Menschen in ihrer Individualität besser zu stärken, hat die AG queersensible Jugendarbeit Mitte Februar zur Online-Veranstaltung „Liebe und Glück haben viele Formen“ eingeladen. Am 17.03. fand die Abendveranstaltung zum Thema "Schlagfertig, klar und solidarisch - sicher reagieren in Gesprächen", ebenso organisiert von der AG queersensible Jugendarbeit, statt. Die rund 15 Teilnehmenden lernten dabei in Gesprächen sicher auf queerfeindliche Aussage zu reagieren und diese zu erwidern. Neben dem theoreitschen Input standen dabei auch die pratische Übung im Fokus des Abends.
 

4. Modul von 4gewinnt

Beim vierten Modul der Reihe 4gewinnt, unsere Qualifikationsreihe für Nachwuchsführungskräfte drehte sich alles um die Themen Kommunikation und Wirkung. Gemeinsam starteten die Teilnehmenden am Samstagmorgen mit der Wirkung der Raumgestaltung sowie der Wirkung der ersten Sätze. Hier gab es auch Tipps und Tricks, wie man einen guten Einstieg finden kann. Später ging es schließlich weiter mit dem Aspekt der Kommunikation. Im Zentrum stand dabei Kernbotschaften zu formulieren. Weiter ging es mit einem Input zur gewaltfreien und wertschätzenden Kommuniaktion sowie dem Thema Moderation, wo es um den guten Aufbau der Moderation sowie verschiedenen Moderationsmethoden ging. Alle Aspekte wurden durch viele praktische Übungen mit konstruktiven Feedback aus der Runde erlernt. Am Sonntagvormittag wurde schließlich das Modul und die Reihe als gesamte reflektiert und gefeedbackt. 

Vielen Dank an die Teilnehmenden und Viel Spaß und Freude bei der (weiteren) Übernahme von Verantwortung in der Johanniter-Jugend!

Das war die Bundesjugendversammlung 2026-01!

Am Freitag, dem 20. März reisten die Mitglieder der Bundesjugendversammlung nach Berlin zur ersten Bundesjugendversammlung im Jahr 2026. Am Abend starteten wir gemeinsam mit einem entspannten "Get-Together" und der Vordiskussion der Anträge in das Versammlungswochenende.  Am Samstag eröffnete Bundesjugendleiter Noah die Versammlung. Zum Start der Versammlung waren als Gäste Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und David Kreuziger, Mitglied des Landesvorstandes Berlin/Brandenburg mit vor Ort. Später richtete auch Anna Appelt, Mitglied des Präsidiums, ein paar Worte an die Versammlung. Gemeinsam mit Hans-Martin Grusnick, der sich im Verlauf der Versammlung digital zuschaltete, übernimmt sie die Aufgabe als Beauftragte im Präsidium für die Johanniter-Jugend.

Anschließend ging es dann inhaltlich mit einigen Berichten los. In Form eines Gallery Walks fanden die Berichte der Landesjugendleitungen statt, bei denen sie vorstellten, was gut läuft, wo es gerade hakt, was 2026 noch ansteht und was der "All Time Favorit" im Verband ist. Dann berichteten Luca und Margarethe über den aktuellen Planungsstand vom diesjährigen Bundespfingstzeltlager und machten Werbung für die Anmeldung, die seit einigen Wochen möglich ist - Infos dazu findet ihr weiter unten hier im Artikel. Nach der Mittagspause ging es mit dem Schwerpunktthema  "Zivile Verteidigung" weiter. Bereits im Vorfeld hatten die Landesjugendleitungen und die Fachausschüsse ein paar Leitfragen zur Vorbereitung bekommen, durch welche sie die Priorität des Themas, sowie mögliche Handlungsfelder aus ihrerer Sicht vorstellen sollten. Nach der Vorstellung der Antworten ging es in Kleingruppen weiter, um darüber zu sprechen, was es zu dem Thema von welcher Verbandsebene braucht. Nach der Vorstellungen der Ergebnisse wurde über das weitere Vorgehen bis zur nächsten Bundesjugendversammlung diskutiert und vereinbart. Dazu werden wir euch hier bei 4juh in den nächsten Wochen informieren. Anschließend stand die Diskussion der Anträge, die an die Bundesjugendversammlung gerichtet wurden, an.  Am Nachmittag stand schließlich die Nachwahl der Bundesjugendleitung auf der Tagesordnung. Vakant waren drei Positionen als stv. Bundesjugendleiter*innen. Im Rahmen der Versammlung haben Thomas Runge (LV Bayern) und Wendelin Verstappen (LV BaWü) kandidiert. Nachdem sie bereits vor der Mittagspause sich den Fragen der Versammlung gestellt haben, stand am späten Nachmittag die Wahl an bei der beide gewählt wurden. Herzlichen Glückwunsch, Thomas und Wendelin zur Wahl! Der Abend endete schließlich mit zwei verschiedenen Abendprogrammen. Ein Teil ging Bouldern und stellte dabei seine Kletterkünste unter Beweis und der andere Teil hat sich im Rahmen einer Führung die Berliner Unterwelten angeschaut.

Der Sonntagmorgen startete mit einer Andacht von dem Landespfarrer Berlin/Brandenburg, Christopfer Schuller. Er betonte den christlichen Auftrag anderen Menschen zu helfen, der auch Kern der Tätigkeit der Johanniter-Jugend ist. Danach startete die Versammlung mit einer hybride Zuschaltung. Parallel tagte die Bundesjugendversammlung der Malteser Jugend in Köln. Hybrid zugeschaltet wurde gemeinsam ein Freundschaftsbeschluss zwischen Malteser Jugend und Johanniter-Jugend beschlossen. Hintergrund ist die bereits sehr enge Kooperation beider Jugendverbände unterm Achtspitzigen Kreuz und der Wille beider Leitungen diese Freundschaft stärker auszubauen. Anschließend ging es weiter in die weitere Beschlussfassung der anderen Anträge. Nach der Beschlussfassung der Anträge ging es noch mit einigen Berichten weiter. Neben der Summer School, welche dieses Jahr in der ersten Augustwoche stattfindet, berichteten die Fachausschüsse und Arbeitsgruppen auf Bundesebene. Anschließend berichtete Christiane Ziervogel, Stabsbereichsleiterin in der Bundesgeschäfststelle, über die neue Struktur der Bundeskonferenzen und Bundesvorstandskonferenz und stand der Versammlung dabei Rede und Antwort. Nach dem Punkt Sonstiges wurde die Versammlung schließlich beendet. Vielen Dank an alle Teilnehmenden und Gäste für die konstruktive und produktive Versammlung!

Treffen unserer AG Nachhaltigkeit in Berlin

Am letzten März-Wochenende fand das erste Präsenztreffen der AG Nachhaltigkeit der Johanniter-Jugend in Berlin statt. Gestartet wurde Freitagnachmittag mit einer genaueren Planung des Wochenendes und anschließendem Kennenlernen, Get-together und einem kleinen Spaziergang durch Berlin-Wedding. Samstagvormittag haben sich die Mitglieder der AG zuerst einmal den aktuelle Stand diskutiert und die bisherige Arbeit reflektiert. Mit den Ergebnissen der Reflexion wurde ein Selbstverständnis und die Ziele der AG konkretisiert. Die AG hat sich demnach zum Ziel gesetzt, Nachbesserungspotenziale im Punkt Nachhaltigkeit in der Johanniter-Jugend zu identifizieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Dabeu orientieren wir uns an den 17 Zielen für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Zum Mittag stand ein Austausch mit Emily Ikawy, Referentin für Nachhaltigkeit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., auf dem Plan. So konnten wir den aktuellen Stand der Nachhaltigkeitsinitiative der JUH erfahren und Synergien für zukünftige Zusammenarbeit finden. Anschließend gab uns Cora noch ein kurzes Update zum aktuellen Stand des “Jugendbeteiligungsformat für Klimafragen”, in dem sie die Johanniter-Jugend vertritt. Nach einem leckeren selbst zubereiteten Mittagessen ging es in eine intensive Arbeitsphase, in der wir an konkrete Themen weiterarbeiteten. Hierbei wurde unter anderem an einer Handreichung für nachhaltige Veranstaltungen in der JJ gearbeitet sowie Materialien für Jugendgruppenstunden zum Thema Nachhaltigkeit gesammelt und erstellt. 

Sonntagmorgen beschäftigte sich die AG dann mit strukturellen Themen, wie einer Arbeitsstruktur, Nachwuchsgewinnung und dem Planen der nächsten konkreten Schritte. Zum Schluss ging es noch in eine letzte Arbeitsphase, in der damit begonnen wurde ein Konzept auszuarbeiten um den aktuellen Stand der Nachhaltigkeit innerhalb der JJ zu bestimmen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten sich alle Beteiligten wieder auf nach Hause.