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Unsere Geschichte

Nachdem 1967 Cicley Saunders das erste moderne Hospiz in London eröffnete und die Hospizbewegung stärker in den Blickpunkt der Öffentlichkeit geriet entstand 1986 das erste deutsche Hospiz in Aachen. Mitte der 1990er Jahre entstand bei Frau Dr. Hannelise Langmann und einigen Mitstreitern die Idee, in Bonn ein stationäres Hospiz zu gründen. Lag der Fokus des Vereins in seinen Anfängen auf der Umsetzung seines Ziels, in Bonn ein stationäres Hospiz zu bauen, setzte sich nur ein Jahr nach der Vereinsgründung die Erkenntnis durch, dass es nicht nur einer „festen Herberge“ bedarf, in der sterbenden Menschen Zuwendung, Pflege und Begleitung zuteil wird, sondern dass die Hospizidee zu allen gebracht werden kann, die den Wunsch haben, zu Hause zu sterben. Als Konsequenz wurde im Jahr 1997 unter dem Dach des Vereins ein ambulanter Hospizdienst gegründet. Durch die Änderung des Vereinsnamens in „Hospizverein Bonn e.V.“ wurde dem Nebeneinander von Engagement für ein stationäres Hospiz und der Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen in ihrer häuslichen Umgebung Rechnung getragen. Im Jahr 2005 war es dann soweit, die Idee des stationären Hospizes konnte realisiert werden. Das Hospiz am Waldkrankenhaus wurde mit 10 Plätzen für Gäste und Ihre Nahestehenden durch eine Kooperation mit des Hospizvereins Bonn mit dem Vereinsvorsitzenden Herr Dr. jur. Albrecht v. Cossel und den Evangelischen Kliniken Johanniter- und Waldkrankenhaus Bonn gGmbH“ unter der Geschäftsführung von Klemens Kemper feierlich eröffnet.

Heute gehört das Johanniter-Hospiz ebenso wie das Johanniter-Krankenhaus und das Waldkrankenhaus Bonn zur Johanniter GmbH mit dem Hauptsitz in Berlin und ist Bestandteil des über 900 Jahre alten Johanniter Ordens.

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