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Wiederherstellende Operationen nach massivem Gewichtsverlust

Verschieden Ursachen wie massiver Gewichtsverlust, Liposuktionen, Schwangerschaften sowie Alterungsprozesse mit abnehmender Elastizität können zu Hautüberschüssen führen.

Patientinnen und Patienten berichten häufig von Problemen wie wiederkehrende Entzündungen im Bereich der Hautfalten sowie Wundreiben insbesondere der Oberschenkelinnenseiten. Des Weiteren kommt der ästhetische Aspekt hinzu. Die sichtbaren Hautüberschüsse, die nicht zu den natürlichen Körperproportionen passen, führen bei vielen Betroffenen zu einem deutlichen Schamgefühl.

Durch Straffungsoperationen können den Patientinnen und Patienten die Beschwerden und der Leidensdruck genommen werden. Ihnen kann somit zu einem neuen positiven Körpergefühl sowie einer natürlichen Körpersilhouette verholfen werden. Hierbei kommen verschiedene operative Eingriffe in Betracht.

Straffungsoperationen können isoliert an bestimmten Körperstellen erfolgen oder im Rahmen von Kombinationseingriffen (Body-Lift). Die Eingriffe erfolgen in Vollnarkose. Es erfolgt in der Regel eine Kombination aus wasserstrahl-assistierter Liposuktion (WAL) sowie Schnitttechnik. 

Gerne beraten wir Sie im Rahmen eines persönlichen Beratungsgespräches individuell über die für Sie am besten geeignete operative Therapie.

Voraussetzungen für Straffungsoperationen

Wir bieten Ihnen mit unserer Abteilung für Plastische Chirurgie in den Johanniter-Kliniken Bonn unsere Hilfe in Form einer eingehenden Beratung, individueller Untersuchungen sowie letztendlich Operationsdurchführung an.

Bevor eine Straffungsoperation erfolgen kann, sollten die Patientinnen und Patienten einige Voraussetzungen erfüllen. So sollte

  • ein stabiles Zielgewicht erreicht sein
  • und der Body-Mass-Index (BMI) unter 35 kg/m2 betragen.

Diese Zielvorgaben werden meist ein bis zwei Jahre nach einer bariatrischen Operation erreicht. Bei Problemen bedingt durch Hautüberschüsse kann eine Operation auch früher indiziert sein.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Die Übernahme der Operationskosten durch die Krankenkasse muss individuell beantragt werden. Dazu benötigt die Patientin/der Patient einen ärztlichen Befundbericht aus unserer Klinik. Im Befundbericht werden die objektiven Befunde erfasst und fotodokumentiert. Es wird ein individueller Behandlungsplan zur Wiederherstellung der Körpersilhouette durch entsprechende Straffungsoperationen erstellt. Da neben dem am häufigsten betroffenen Areal des Bauches meist auch weitere Körperregionen wie Oberschenkel, Oberarme, Brüste und Gesäß betroffen sein können, wird je nach Umfang und Lokalisation die Anzahl der Eingriffe festgelegt.

Hilfreich für die Beantragung einer Kostenübernahme sind auch Stellungnahmen und Behandlungsberichte vorbehandelnder Mediziner wie zum Beispiel Hautärzte oder Orthopäden.