Philippinen: Partner der Johanniter verteilen Hilfsgüter nach Taifun Rai

Berlin, 30. Dezember 2021

Johanniter stellen 20.000 Euro für Soforthilfe bereit

Das Ausmaß der Schäden, die Taifun Rai am 16. Dezember auf den Philippinen hinterlassen hat, ist enorm: 378 Menschen in der betroffenen Region starben, mehr als 500.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen und 61.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden beschädigt. Während Telekommunikation, Verkehr, Strom und andere Dienstleistungen in einigen Gebieten wiederhergestellt wurden, sind viele Regionen und Inseln auch zum Jahresende noch unzugänglich und abgeschnitten gewesen.

Hilfsmaßnahmen nach kurzzeitiger Projektunterbrechung angelaufen

Auch die Projektregion der Johanniter im Norden Mindanaos lag genau in der Zugbahn von Rai. „90 Prozent der Dörfer in den Küstenregionen von Surigao Norte sind beschädigt“, berichtete Greggu Uriate, Direktor von HIPPE, der Johanniter-Partnerorganisation in der Region. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Aktion Deutschland Hilft unterstützen die Johanniter dort neun Küstengemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel. Dort ist die Soforthilfe nun angelaufen.

Gemeinsam mit HIPPE unterstützen die Johanniter 1800 Familien in 9 Barangays an der Küste und auf kleinen Inseln von Siargao. "Wir werden die Familien in den nächsten Tagen mit Reis, Konserven, Nudeln, Wasserbehältern und Hygienesets unterstützen", sagt Athena Banza, Programmkoordinatorin der Johanniter auf den Philippinen. Am 29. Dezember begannen die Mitarbeitenden von HIPPE mit der Verteilung im Süden von Surigao City. In den nächsten Tagen werden die Verteilungen in anderen Regionen fortgesetzt.

Um die betroffenen Menschen auf den Philippinen zu unterstützen, sind die Johanniter dringend auf Spenden angewiesen.

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Stichwort: „Philippinen“

IBAN: DE94 3702 0500 0433 0433 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Hinweis an Redaktionen:

Johanniter-Mitarbeitende auf den Philippinen stehen für Interviews zur Verfügung.

Pressekontakt:

Sandra Lorenz, Fachbereichsleiterin Kommunikation Auslandshilfe

Tel.: 0172 / 563 87 40, sandra.lorenz@johanniter.de

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