Heuschreckenplage in Ostafrika

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Bekämpfung der Heuschrecken in Corona-Zeiten: Jetzt spenden

Während weltweit derzeit COVID-19 unsere Aufmerksamkeit fordert, bedroht die Menschen in Ostafrika auch eine ganz andere Krise. Millionen von Wüstenheuschrecken fressen weiterhin die Felder am Horn von Afrika leer. Unterernährung und eine Nahrungsmittelkrise drohen. Die zwei Krisen könnten sich jetzt gegenseitig verstärken. Deshalb ist dringend Hilfe nötig.

Die Eindämmungsmaßnahmen gegen das Coronavirus, die jetzt nötig sind, erschweren massiv die Bekämpfung der Heuschreckenplage und die drastischen Folgen, die diese mit sich bringt. Die Corona-Pandemie und die Heuschreckenplage könnten sich gegenseitig verschlimmern, wie unser Projektkoordinator erklärt:

Bei einer ungehinderten Vermehrung der Heuschrecken werden viele Kinder, Frauen und Männer Hunger leiden müssen. Und durch Mangelernährung sind die Menschen anfälliger für Krankheiten wie das Coronavirus.“ (Malte Landgraff, Projektkoodinator Johanniter-Auslandshilfe)“

Heuschreckenplage_2020_Ostafrika_Kenia_Bauernfamilien_Ernten_Corona

Fatuma Aliow Dube sorgt sich um ihre Ernte: Die Heuschrecken haben ihre Felder bereits drei Mal befallen. Zusammen mit anderen Familien hielten sie und ihre Kinder Wache, um die Heuschrecken davon abzuhalten. Doch alle Versuche, sie zum Beispiel durch Hupen und Trommeln zu verscheuchen, waren erfolglos. Die Heuschrecken befielen ihr Sorghum sowie andere Nutzpflanzen und ließen geschwärzte Stängel auf den Feldern zurück. Diese trockenen Stängel sind alles, was übrig geblieben ist.

Heuschreckenplage: Schlimme Hungersnot droht!

Die Heuschreckenschwärme konnten sich vor allem nach den schweren Überschwemmungen im letzten Jahr bilden. Im Februar fielen die ersten großen Schwärme über Ostafrika her. Sie vernichteten die Ernte und nahmen den Familien ihre gesamte Lebensgrundlage, worunter sie bis heute leiden.

Mühsam haben die Bauern ihre Felder danach wieder bestellt – doch jetzt droht ihnen eine zweite Welle des Heuschreckenbefalls. In der Regenzeit könnten die Heuschreckenschwärme auf das 20-Fache anwachsen und Ernten zerstören. Für die Bauern wäre das eine Katastrophe, denn die wichtigste Ernte des Jahres steht bevor. Wenn diese Ernten ausfallen, sind Millionen Menschen akut von einer Hungersnot bedroht. 

Heuschreckenplage in Ostafrika: Spenden & helfen

Bitte stehen Sie den Menschen in ihrer Not bei und helfen Sie uns, sie mit den dringend benötigten Lebensmitteln zu versorgen. So hilft Ihre Spende:

  • 100 € - Grundnahrungsmittel für eine Familie (für ganze drei Monate)
  • 30 € - Ein Sack Mais, zwei Kanister Pflanzenöl und Zucker
  • 70 € - Eiweißreiche Bohnen für zehn Familien (für einen Monat)
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Trotz Covid-19: Hilfe der Johanniter geht weiter

Gerade wurden die ersten Fortschritte bei der Kontrolle der Schwärme sichtbar, da erreichte die Corona-Pandemie Ostafrika und verschärfte die Lage zusätzlich: Weil Frachtflüge deutlich reduziert sind, kommen in vielen ostafrikanischen Ländern auch nicht genügend der Mittel zur Bekämpfung der gefräßigen Insekten an. Hubschraubereinsätze können aktuell ebenfalls nicht durchgeführt werden und die verhängten Ausgangssperren erschweren den Helfern ihre Arbeit enorm.

Trotz allem dürfen die Bemühungen zur Bekämpfung der Heuschrecken nicht nachlassen. Die Johanniter sind weiterhin vor Ort und unterstützen gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation RACIDA Familien im Nordosten des Landes. 1510 Haushalte bekommen Gutscheine, mit denen sie in lokalen Geschäften oder Märkten Nahrungsmittel kaufen können. Mit zusätzlicher Beratung unterstützen wir die Bauernfamilien beim Schutz ihrer Felder und helfen so, die Bildung neuer Schwärme zu verhindern. Dafür sind wir auf Ihre Spenden angewiesen!

Die Johanniter sind Mitglied im Bündnis „Aktion Deutschland Hilft“ und rufen gemeinsam zu Spenden für die von der Heuschreckenplage betroffenen Menschen auf. Bitte unterstützen Sie uns!

Bündnispartner der Johanniter: Aktion Deutschland hilft, Gemeinsam für Afrika, VENRO und DZI